Beratung

Die Beratungsgespräche finden in ruhiger und ungestörter Atmosphäre statt. Es ist uns wichtig, den Patienten kennen zu lernen, wir beantworten gerne alle Fragen. Begleitpersonen sind dabei immer willkommen. Informierte Patienten verstehen besser, welchen Sinn diagnostische und therapeutische Maßnahmen machen. Das Wissen um die Bedeutung dieser Maßnahmen reduziert die Angst davor. Erkrankung und Therapie verstehen hilft manchmal, sie besser akzeptieren zu können.
Mit welcher Behandlung kann welches Ziel erreicht werden? Wie sind meine Chancen? Viele Fragen stehen am Anfang einer onkologischen Behandlung. Deshalb ist es wichtig, Chancen und Risiken der Behandlung genau abzuwägen und Therapieziele gemeinsam festzulegen. In regelmäßigen Abständen wird die Wirksamkeit der Therapie durch entsprechende Untersuchungen überprüft. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden ausführlich zwischen Arzt und Patient besprochen.
Diagnostik

Die genaue Kenntnis der Ausbreitung der Erkrankung durch moderne Untersuchungsverfahren ist für die gezielte Behandlung von Tumoren unerlässlich. In der Abteilung für Radiologie sowie der radiologischen Gemeinschaftspraxis Diacura stehen alle Methoden der modernen bildgebenden Diagnostik zur Verfügung, einschließlich Kernspintomographie (MRT), MRT der weiblichen Brust (Mamma-MRT), Computertomographie, leistungsfähige Ultraschallgeräte und Röntgeneinrichtungen sowie nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren (Szintigraphien).
Endoskopische Untersuchungsverfahren zur Erfassung der örtlichen Tumorausbreitung werden in den Abteilungen für Innere Medizin und Urologie durchgeführt.
Die feingewebliche (zytologische) Diagnostik von Knochenmark, Bauchwasser (Aszites), Rippenfellwasser (Pleuraerguß) und Hirnflüssigkeit (Liquor) erfolgt in der Abteilung für Hämatologie und Onkologie, die feingewebliche (histologische) Beurteilung von Operationspäparaten und Gewebeproben im Institut für Pathologie.
Therapie

Zu den routinemäßig angewendeten Behandlungsverfahren zählen moderne Verfahren der lokalen Tumortherapie, so beispielsweise minimal-invasive sowie funktionserhaltende Operationstechniken, eine moderne Strahlentherapie, intraarterielle/intracavitäre Chemotherapieverfahren sowie lokale Tumorbehandlungen mittels intratumoraler Lasertherapie (LITT) oder Hochfrequenzthermoablation (HITT).
Für Tumoren, die aus biologischen oder technischen Gründen durch örtliche Verfahren nicht hinreichend behandelt werden können, stehen unterschiedliche systemische, medikamentöse Therapieverfahren zur Verfügung. Hierzu zählen antihormonelle Therapien, Chemotherapien mit heute zu einem großen Teil recht gut verträglichen Tumormedikamenten (Zytostatika), Immuntherapien sowie biochemotherapeutische Verfahren und tumorspezifische Antikörper. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden traditionell die multimodalen Therapiekonzepte unter Einschluss einer gemeinsamen Strahlen- und Chemotherapie, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung auf den Tumor verstärken.
Weitere wichtige Behandlungsverfahren beinhalten die Schmerztherapie sowie die Palliativversorgung und Supportivtherapie, deren Ziel es ist, Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen des Tumors und der Behandlung zu verringern.
Für Notfälle ist eine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit über die Rettungsstelle sowie eine Intensivmedizinische Versorgung garantiert.
