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Historie

Das Klinikum Coburg ist aus dem ehemaligen herzoglichen Landkrankenhaus Coburg hervorgegangen. Dieses hatte am 1. Juli 1862 in einem von Carl Friedrich Wilhelm Streib errichteten Neubau, in der Coburger Allee 7 den Betrieb aufgenommen. 1887 wurden die Zustände jedoch in einem Gutachten kritisiert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde daher ein grundlegender Umbau oder alternativ ein Neubau diskutiert. 1899 stimmte der Coburger Landtag mehrheitlich für einen Neubau, dessen Lage das herzogliche Staatsministerium außerhalb der Kernstadt in Ketschendorf einem Plateau vorsah.

Neubau

Der Nürnberger Stadtbaumeister Heinrich Wallraff entwarf den Neubau mit rund 100 Betten und ermittelte Baukosten in Höhe von 470.000 Mark. Am 1. Mai 1903 nahm das Krankenhaus seinen Betrieb auf. Die Einweihung folgte am 13. Juli 1903. Da unter anderem die Kosten für die Inneneinrichtung total unterschätzt worden waren und zusätzlich eine Klär- und Desinfektionsanlage sowie ein Abwasserkanal erforderlich waren, verteuerte sich der Neubau um rund 30 Prozent auf 697.380 Mark. Das neue Landkrankenhaus in Pavillonform war 1903 mit 128 Betten ausgestattet und umfasste die ehemalige, umgebaute „Gottwald’sche Villa“ als Hauptgebäude, zwei Pavillons, ein Wirtschaftsgebäude mit Kesselhaus, Küche und Wäscherei, das Wohnhaus des Krankenhausdirektors, ein Pförtner- und ein Leichenhaus mit Sektionssaal. 1928 kam es zu einer ersten Erweiterung des Hauptgebäudes. 

Erweiterung

Von 1930 bis 1933 wurden die Pavillons aufgestockt. Danach wies das Landkrankenhaus 232 Betten auf. Anfang der 1950er Jahre begannen größere Baumaßnahmen. Die sechsgeschossige innermedizinische Klinik wurde errichtet und das Wirtschaftsgebäude erweitert, so dass 537 Betten im Jahr 1956 vorhanden waren. In den 1960er Jahren folgte ein Neubau für die Verwaltung, die Wäscherei und Kinderklinik sowie ein Personalwohnheim. 1971 wurden 626 Betten bei 89,5 Prozent Auslastung mit 12.508 Patienten und durchschnittlich 16,3 Tagen Verweildauer unterhalten.1968 stufte der Freistaat Bayern das Landkrankenhaus Coburg in seiner Krankenhausplanung als Hauptversorgungseinrichtung ein, dem Mitte der 1970er umfangreiche Erweiterungsplanungen folgten. 1977 wurde das Krankenhaus schließlich gemäß dem bayerischen Krankenhausbedarfsplan als Haus der Schwerpunktversorgung (Stufe II) eingestuft.

(Quelle: 100 Jahre Klinikum, 2003, Red. Horst Mitzel)

Heute

Zahlreiche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen stellen heute die medizinische Versorgung der Menschen in der Region sicher.

Der Neubau der Apotheke, die Aufstockung des Parkhauses und die Erweiterung der Notaufnahme mit einer integrierten Aufnahmestation sind nur einige Beispiele für die stetigen Optimierung der technischen und baulichen Bedingungen am Klinikum Coburg zur Sicherstellung einer qualifizierten Versorgung der Bürger. 

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