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Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Orthopädie befasst sich mit der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Diese reichen von angeborenen Fehlbildungen der Knochen, Gelenke und den sie umgebenden Weichteilen bis hin zu erworbenen Veränderungen wie zum Beispiel Knochenbrüche oder Abnutzungs- und Verschleißerkrankungen.

Neben wiederherstellenden Eingriffen an Gelenken, Knochen und Weichteilen steht im Mittelpunkt der Arbeit unserer orthopädischen Belegabteilung die prothetische Versorgung von Hüft- und Kniegelenken.

Mit modernen OP-Techniken sind wir in der Lage, Hüftgelenke auch mit minimal-invasiven Verfahren zu implantieren. Dies verkürzt die Aufenthaltsdauer erheblich und führt zu einer immens schnellen Gehfähigkeit unserer Patienten.

Einen weiteren großen Teil nehmen arthroskopische Behandlungen am Knie- und Schultergelenk sowie in speziellen Fragen auch am Sprunggelenk ein. Meniskus-, Band- oder Knorpelverletzungen können in der Regel mittels einer Spiegelung sicher diagnostiziert und einer arthroskopischen oder auch offenen Operation zugeführt werden.

Die spezielle Fußchirurgie erweitert das operative Angebot unserer Abteilung. Neben Korrekturen von Fußdeformitäten werden hier auch schmerzhafte Zehengelenke durch Prothesen ersetzt.

Die konservative (nicht-operative) Behandlung zum Beispiel bei akuten Schmerzsyndromen oder auch entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule sowie die Behandlung von Nervenkompressions-Syndromen runden das Leistungsspektrum der Orthopädischen Abteilung ab.

Der Anteil der Bevölkerung, der aufgrund von Beschwerden im Bereich des Muskel- und Skelettsystems unter stationären Bedingungen im Krankenhaus versorgt werden musste, liegt bei etwa 2,8 Prozent. Bezogen auf die bundesweiten Häufigkeiten orthopädischer Leistungen versorgt unsere orthopädische Abteilung etwa 150.000 Einwohner und nimmt somit einen überregionalen Versorgungsauftrag wahr.

Die Ergebnisqualität der Operationen unterliegt der ständigen Kontrolle durch unabhängige Institute. Der permanente Vergleich differenzierter Qualitätsindikatoren sowohl mit wissenschaftlichen Standards als auch mit den Ergebnissen anderer Kliniken bescheinigt uns seit Jahren eine besonders erfolgreiche Therapie. Die durchschnittliche Verweildauer liegt dabei mit 6,3 Tagen deutlich unter vergleichbaren Werten und ermöglicht es unseren Patienten, schnell in die normale Umgebung zurückzukehren.

Viele Patienten bedürfen nach ihrer Operation einer fundierten Physiotherapie. Diese beginnt bereits im Krankenhaus in enger Zusammenarbeit mit der physiotherapeutischen Abteilung des Hauses und kann selbstverständlich auch nach der Entlassung hier weitergeführt werden.

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