Wichtige Mitteilung:

Informationen zu Corona

- Bitte beachten Sie unsere NEWS zum Corona-Virus -

.

Gerne informieren wir Sie über die aktuelle Situation und unsere Maßnahmen auf unserer Sonderseite "Aktuelle Informationen zum Corona-Virus".

Bitte beachten Sie unsere gesonderten Besuchs- und Sprechstundenregelungen in unseren Einrichtungen!

.

.

Ambulante Versorgung:

Aus Anlass der aktuellen Corona-Thematik beschränken wir zu Ihrem und unserem Schutz die Untersuchungen und Behandlungen unserer Patienten auf das medizinisch erforderliche Maß sowie auf Akut- und Notfälle.
Für Rezeptverordnungen und Überweisungen rufen Sie uns bitte an. Über die aktuell angepassten Sprechzeiten informieren wir Sie auf unserem Anrufbeantworter.

Außerhalb der Sprechzeiten kontaktieren Sie bitte in dringenden Notfällen den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 oder wählen Sie die Nummer des Rettungsdienstes 112.

Weitere Infos finden Sie hier.

.

Presse:

Informationen für Pressevertreter finden Sie hier.
Bitte senden Sie Ihre Anfragen ausschließlich schriftlich an presse@regiomed-kliniken.de.

Nicht mehr anzeigen
Gesundheit ganz nah. Wir sind da.
Keyvisual
A
A
A

Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Lage in unseren REGIOMED-Einrichtungen



26.03.2020 - 21:15

Kreißsäle in den REGIOMED-Kliniken bleiben für Väter geöffnet

In den letzten Tagen haben wir bei REGIOMED sehr um eine Lösung gerungen, die es sowohl den werdenden Eltern ermöglicht, die Ankunft des Neugeborenen gemeinsam zu erleben und zugleich sicherstellt, dass wir auch im weiteren Verlauf der Pandemie die Versorgung in der Geburtsmedizin aufrechterhalten können. Auf unsere Nachfrage hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die Besucherregelung präzisiert. Damit können werdende Väter bei der Geburt ihrer Kinder im Kreißsaal dabei sein.

Das ist möglich, wenn der Vater symptomfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Bevor der Vater in den Kreißsaal kann, muss er umfangreiche Hygienemaßnahmen durchführen. Nach der Geburt können sich die Eltern mit ihrem Neugeborenen in Zimmer zurückziehen. Da die Familie dort unter sich ist, sind keine besonderen Schutzmaßnahmen erforderlich. Damit bleibt auch während Corona-Pandemie der hohe Hygienestandard der REGIOMED-Kliniken erhalten.

Die REGIOMED Rehaklinik in Masserberg ist heute geschlossen worden

Diese Entscheidung haben Landratsamt, Gesundheitsamt und REGIOMED gemeinsam getroffen, nachdem ein einzelner Mitarbeiter der Rehaklinik ein positives Testergebnis auf das Corona-Virus erhalten hat. Innerhalb weniger Stunden hat sich der Koordinationsstab des Landkreises Hildburghausen entschieden, diesen Weg zu gehen, um die Reha-Patienten und die Beschäftigten in dieser Situation so gut wie möglich zu schützen. Da alle
Patienten im Haus auf Grund ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, sind erhöhte Vorsichtsmaßnahmen notwendig, auch wenn bisher kein Patient Symptome zeigt.

25.03.2020 - 16:49

Änderung der Besucherregelung in der Geburtshilfe

Ab sofort können werdende Väter ihre Partnerinnen nicht mehr in den Kreißsaal begleiten.
Zu diesem Schritt haben wir uns heute schweren Herzens entschlossen. Uns ist bewusst, dass das für die werdenden Eltern sehr tragisch ist, denn die Geburt ist ein ganz besonderer Moment, den man gemeinsam erleben sollte. Das Infektionsrisiko ist aber in so einer besonders engen Situation für Mutter und Kind hoch, dass wir nicht anders handeln können. In der aktuellen Situation, in der sich das Corona-Virus immer mehr ausbreitet, ist es unsere Pflicht, schützende Maßnahmen zu ergreifen. Auf eindringlichen Rat des Leiters unseres Hygiene-Instituts Prof. Zastrow gehen wir in diesem Punkt aktuell sogar über die Allgemeinverfügung des Freistaats Bayern hinaus, die bei Geburten noch Ausnahmeregelungen vorsieht.

Dabei geht es um die Sicherheit von Mutter und Kind, aber auch darum, unsere Beschäftigten im Kreißsaal vor einer Infektion zu schützen. Nur so können wir sicherstellen, dass wir auch während der Pandemie voll und ganz für die werdenden Mütter in der Region da sein können und es zu keinen Kreißsaalschließungen bei REGIOMED kommt.

Werdende Eltern können aber weiterhin gemeinsam im Familienzimmer die ersten Stunden mit dem Baby erleben – unter der Voraussetzung, dass der Vater in dieser Zeit die Klinik nicht verlässt. Weiterhin steht unseren werdenden Eltern in Kürze die Möglichkeit zur Verfügung während der Geburt über moderne Videotechnik miteinander zu kommunizieren.

Die bei uns geltenden, auf Absprache möglichen Ausnahmeregelungen zur Begleitung von Kindern und bei schwerstkranken Patienten auf Intensiv- und Palliativstationen bleiben bestehen.

20.03.2020 - 13:10

Bayern (und somit unsere REGIOMED-Landkreis Coburg und Lichtenfels betreffend):

Das Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hat eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie verhängt. Sie tritt am 21.03.2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 03.04.2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden damit am 03.04.2020, 24:00 Uhr.

Die genaue Info finden Sie hier.

18.03.2020 - 15:42

Mehr Betten für Intensivpatienten, weniger planbare Eingriffe:
Intensive Vorbereitungen für Corona-Patienten laufen

Die REGIOMED-Kliniken erweitern aktuell alle Intensivkapazitäten und prüfen - mit viel Augenmaß - welche planbaren Eingriffe verschoben werden können. So stehen sie im Ernstfall für Erkrankte mit COVID-19 und für andere Notfallpatienten zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit im Verbund ist in dieser Situation eine große Chance, da Patienten im Bedarfsfall in einer der anderen REGIOMED-Kliniken behandelt werden können. Auch Ärzte und Pflegepersonal können zwischen den Einrichtungen wechseln, um mögliche Engpässe aufzufangen. 

Mit den Gesundheitsämtern der Landkreise Coburg, Hildburghausen, Lichtenfels und Sonneberg findet ein enger Austausch statt. 

Um Personal und Patienten so gut wie möglich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, bekommen alle ankommenden Notfallpatienten nun bereits in den Eingangsbereichen der REGIOMED-Kliniken eine erste Einschätzung mit Hilfe einer so genannten Corona-Triage. Dabei werden sie u.a. befragt, welche Symptome sie haben, ob sie Kontakt zu einem Infizierten hatten oder sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf diese Weise können Corona-Verdachtsfälle bereits vor Betreten der Klinik erkannt und einer gesonderten Behandlung zugeführt werden.

„Der Zusammenhalt, den wir gerade spüren – in der Region und im Verbund – ist uns eine große Stütze“, betont Schmidtke. Besonders ermutigte ihn aber das Engagement der Beschäftigten. „Ich bin beeindruckt, wie sie Seite an Seite parat stehen, um auch in der Corona-Krise für unsere Patienten dazu sein. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

Die vollständige Pressemitteilung sehen Sie hier.

Das Team der Notaufnahme kümmert sich in zusätzlich eingerichteten Bereichen um neu ankommende Notfallpatienten
– hier im REGIOMED Klinikum Lichtenfels.

17.03.2020 - 16:35 

Der erste Patient aus dem Landkreis Lichtenfels, der im REGIOMED Klinikum Lichtenfels stationär behandelt worden ist, befindet sich nun in häuslicher Quarantäne.

13.03.2020 - 15:42

Unsere Cafeterien und Kantinen bleiben bis auf Weiteres komplett geschlossen.

Seit heute gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall im Landkreis Lichtenfels. Der Patient ist isoliert und wird im REGIOMED Klinikum Lichtenfels versorgt, alle nötigen Maßnahmen wurden ergriffen. Sehen Sie hierzu bitte auch die Pressemitteilung des Landkreises Lichtenfels.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger bietet das Landratsamt Lichtenfels eine Telefon-Hotline unter der Rufnummer 0 95 71 / 18 – 190 an. Die Landkreisverwaltung bittet: „Bevor Sie anrufen, raten wir Bürgerinnen und Bürgern dazu, sich auf unserer Homepage www.lkr-lif.de vorab zu informieren. Dadurch können vielleicht einige Fragen bereits beantwortet werden.“

Die Hotline ist auch an diesem Wochenende erreichbar:

Freitag, 13. März 2020: bis 20 Uhr
Samstag, 14. März 2020: 8 bis 18 Uhr
Sonntag, 15. März 2020: 8 bis 18 Uhr.

12.03.2020 - 17:41

Heute wurden weitere Maßnahmen entschieden zum Schutze unserer Mitarbeiter, Patienten und deren Angehörigen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ab sofort unsere Cafeterien komplett geschlossen bleiben.

Die zunächst heute früh als erster Corona-Fall im Landkreis Coburg bekannt gegebene Meldung wurde im Lauf des Tages widerrufen.

Seit heute wird unter der Regie des Landkreises Coburg im zum REGIOMED Klinikum Coburg benachbarten Marienhaus ein Abstrichzentrum betrieben. Öffnungszeiten und Details gibt das zuständige Gesundheitsamt bekannt. Aktuelle Pressemitteilungen des Landkreises Coburg finden Sie hier.

11.03.2020 - 07:00

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt, Veranstaltungen „intensiv zu bewerten“ – dieser Empfehlung folgen auch die REGIOMED-KLINIKEN und sagen vorsorglich alle Veranstaltungen mit externen Gästen bis einschließlich 19. April 2020 ab. „Insbesondere an Patientenveranstaltungen nehmen vorrangig ältere Menschen oder Menschen mit bestehenden Grunderkrankungen teil. Gerade für sie können Infekte wie zum Beispiel eine Corona-Erkrankung gefährlich werden.

Um kein unnötiges Risiko einzugehen, haben wir uns daher entschlossen, solche Veranstaltungen vorsichtshalber abzusagen“, so REGIOMED-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidte. Um auch das medizinische Fachpersonal besonders zu schützen, betrifft die Entscheidung der Klinikleitung auch alle Fachveranstaltungen sowie die Kurse und Fort-/Weiterbildungen der REGIOMED-Akademie. Sofern möglich, werden die Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – entsprechende Informationen entnehmen Sie bitte der Presse und/oder unserer Terminübersicht hier auf unserer Website.
Teilnehmer der REGIOMED-Akademie werden bzgl. der neuen Termine persönlich angeschrieben.

10.03.2020 - 06:20

Zum Schutze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Patienten und deren Angehörigen ist unsere Cafeteria im REGIOMED Klinikum Coburg aktuell nur für eingeschränktes Publikum ohne externe Besucher geöffnet. Wir bitten um Verständnis für diese vorübergehende Schutzmaßnahme.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme sehen wir aktuell von Dienstreisen in Risikogebiete ab. Unsere Ärzte und Mitarbeiter, die beispielsweise z. T. an internationalen Kongressen und Fortbildungen teilnehmen, beachten die Empfehlungen für Reisen und Auslandsaufenthalte.

09.03.2020 - 10:45

Weiterhin bleiben unsere vier Landkreise Coburg, Hildburghausen, Lichtenfels und Sonneberg ohne bestätigte Corona-Fälle. Einige wenige Menschen in der Region wurden sicherheitshalber in häusliche Quarantäne gesandt, was i. d. R. über unsere Landratsämter und deren Gesundheitsämter koordiniert wird. Dort wurden vergangene Woche auch die ersten Fachgremien eingerichtet, die sich in enger Abstimmung mit unseren REGIOMED-Einrichtungen befinden und einen tagesaktuellen Austausch sowie ggf. nötige weitere Maßnahmen sicherstellen.

05.03.2020 - 11:30

Bisher gab und gibt es in den Einrichtungen unseres REGIOMED-Verbundes keinen bestätigten Fall des Corona-Virus.

Im REGIOMED Klinikum Sonneberg wurden vergangene Woche vorsorglich zwei Patienten, die über die Notaufnahme eintrafen, getestet. Nach negativem Laborergebnis in beiden Fällen konnten die Verdachtsfälle nach kurzem Aufenthalt unter Isoliermaßnahmen wieder entlassen werden.

Corona-News via Social Media

Wir halten Sie in unseren sozialen Kanälen möglichst stetig auf dem Laufenden. 
Folgen Sie uns auf:

➡️ Facebook:
REGIOMED-Kliniken
REGIOMED Klinikum Coburg
REGIOMED Klinikum Hildburghausen
REGIOMED Klinikum Lichtenfels
REGIOMED Klinikum Neuhaus
REGIOMED Klinikum Neustadt

➡️ Instagram: 

https://www.instagram.com/regiomed.kliniken

Wie verhalte ich mich, wenn ich befürchte, mich angesteckt zu haben?

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes haben und

- innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind,
- Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder
- Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, 

sollte eine Abklärung durch das zuständige Gesundheitsamt oder einen Arzt erfolgen.

Die Risikogebiete ändern sich ständig und können tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden.

Wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, Sie aber selbst nur milde Symptome zeigen, sollten Sie zunächst zuhause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Durch das Gesundheitsamt wird dann, falls erforderlich, eine weitere Abklärung organisiert.

Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich zunächst telefonisch (!) unter 116 117.

HINWEIS:
Bitte kommen Sie nicht in unsere Notfallambulanzen oder in Arztpraxen, solange der Verdacht nicht widerlegt ist. So vermeiden wir gemeinsam eventuelle weitere Ansteckungen.

Umgang mit Corona bei REGIOMED: 
Schutz der Patienten und Mitarbeiter

Wie der Klinikverbund auf mögliche Coronafälle vorbereitet ist

Der REGIOMED-Verbund hat die letzten Wochen genutzt und ist gut auf das Corona-Virus vorbereitet. Das macht Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow , Leiter des REGIOMED-Hygieneinstituts, jetzt noch einmal deutlich. In den vergangenen Wochen hat sich das neuartige Corona-Virus Sars-CoV-2 weltweit rasant ausgebreitet und sorgt vielerorts für große Beunruhigung. Auch in Oberfranken und Thüringen sind nun die ersten Fälle bekannt geworden. „Kein Grund in Panik zu verfallen“, rät Zastrow. Durch Schutzmaßnahmen wie eine gute Händehygiene oder das Vermeiden von Menschenmassen könne sich der Einzelne gut vor dem Coronavirus schützen. Umsichtiges Verhalten könne auch maßgeblich dabei helfen, Patienten und Mitarbeiter in den Kliniken vor einer Ausbreitung der Viren zu schützen.

Dabei setzt der Verbund besonders auf Information und Aufklärung: Große Plakate an den Eingangstüren aller REGIOMED-Kliniken weisen darauf hin, dass das Coronavirus besondere Schutzmaßnahmen erfordere. Besucher, die sich in den letzten 14 Tagen in den derzeit bekannten Risikogebieten aufgehalten haben, werden gebeten, das Klinikum nicht oder nur mit einem angelegten Mund-Nasen-Schutz und nach durchgeführter Händedesinfektion zu betreten. „Wir wollen damit vermeiden, dass das Virus in unsere Kliniken hineingetragen wird“, erklärt Prof. Zastrow.

Auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die z.B. aus einem Urlaub in einem Risikogebiet zurückkehren, werden derzeit getestet, bevor sie ihre Arbeit in den REGIOMED-Einrichtungen wieder aufnehmen. Bis zum Erhalt des Testergebnisses muss bei der Arbeit am Patienten sowie bei Kontakt mit Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen konsequent ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bei dringendem Verdacht auf eine Infektion kann darüber hinaus eine Dienstbefreiung angeordnet werden.
„Wir möchten damit zum einen unsere Patienten, aber auch unsere eigenen Mitarbeiter schützen“, erklärt Prof. Zastrow. „Und natürlich unseren Teil dazu beitragen, dass das Virus nicht weiter verbreitet wird.“ Für das Personal gelten darüber hinaus besondere Hygienevorschriften und Handlungsanweisungen. Zudem tragen Mitarbeiter, die mit Verdachtsfällen in Kontakt treten, entsprechende Schutzkleidung – aus Eigenschutz, aber auch um keine anderen Patienten zu gefährden.

Bereits seit etwa vier Wochen wenden sich Menschen aus der Region, die befürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, an die Kliniken. Bei einem begründeten Verdacht wird dann ein entsprechender Tests durchgeführt. Hierzu wurden Isolierräume in den Notaufnahmen eingerichtet, damit möglicherweise Infizierte nicht durch das ganze Haus gehen müssen. Dort macht das medizinische Fachpersonal einen Abstrich und der Getestete bekommt einen Mund-Nasen-Schutz. Anschließend wird dieser zunächst wieder nach Hause geschickt, wo er sich zusammen mit seiner Familie bis zum Testergebnis, das etwa nach einem Tag vorliegt, aufhalten soll. „Bisher konnten wir in allen Fällen Entwarnung geben“, erklärt Prof. Zastrow.

Aber auch für den Ernstfall sind die Kliniken des REGIOMED-Verbundes gerüstet und können infizierte Patienten, wenn nötig, stationär versorgen. Da Corona nicht ursächlich behandelbar ist, wird eine symptomatische Behandlung durchgeführt. Das Isolierungsverfahren sieht – vergleichbar mit MRSA – aufgrund der Übertragungswege keine spezielle Station für Erkrankte vor. Patienten mit der gleichen Erkrankung können sich folglich ein Zimmer teilen. Werden diese Isolierungsmaßnahmen eingehalten, ist eine Weiterverbreitung ausgeschlossen.

Weiterführende Links:

Robert-Koch-Institut (RKI)

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)

Bundesgesundheitsministerium

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Thüringisches Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie


Landrats-/Gesundheitsämter im REGIOMED-Land:

Coburg
Hildburghausen
Lichtenfels
Sonneberg

FAQs

Bundesministerium für Gesundheit

Robert Koch Institut

Neuartiges Coronavirus (Sars-CoV-2) - Allgemeine Informationen

Wie kann ich mich anstecken?

Die Ansteckung mit dem Coronavirus erfolgt über Tröpfcheninfektion - also über Husten oder Niesen - nicht über andere Körpersekrete, wie beispielweise den Stuhlgang. Es gibt zwei wichtige Unterschiede zur Influenza (Grippe): Der erste ist die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus hingegen bis zu 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Coronainfektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft.

Wie kann ich mich schützen?

1. Am wichtigsten ist das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln. Das gilt übrigens nicht nur für das neuartige Coronavirus, sondern auch für die momentan wieder in Deutschland grassierende Influenza.

Zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen gehören:
- regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen,
- nur einmaliges Benutzen von Taschentüchern,
- Niesen nur in die Ellenbeuge - nicht in den freien Raum,
- Für die Händedesinfektion werden sogenannte „Begrenzt viruzide Mittel“ (Hinweis auf der Verpackung) empfohlen.


2. Atemschutzmasken helfen nur bedingt und sollten in erster Linie dem medizinischen Personal und Erkrankten vorbehalten sein, um die Weitergabe des Virus zu unterbinden. Wichtig: Der normale Mund-Nasen-Schutz schützt nicht mehr, sobald er durchfeuchtet ist, und muss daher regelmäßig gewechselt werden!

3. Öffentliche Veranstaltungen müssen in Deutschland derzeit noch nicht gemieden werden. Es ist jedoch durchaus sinnvoll, sich vor möglichen Erkrankten zu schützen, indem man Abstand hält und auf das Händeschütteln oder ähnliche Begrüßungsrituale verzichtet.

4. Urlaubs- oder Geschäftsreisen in die aktuellen Risikogebiete sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden oder verschieben.

5. Wenn Sie sich krank fühlen und grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen - auch, um andere nicht anzustecken.

Wie werde ich behandelt? Gibt es einen Impfstoff?

Bisher gibt es keinen Impfstoff oder eine spezifische Behandlung. Die Behandlung erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch.