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Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Lage in unseren REGIOMED-Einrichtungen


Aktuelle Besuchsregelung

Kinder und Corona - Ein Projekt unserer REGIOMED Kinderklinik:

News & Updates

31.07.2020 - 13:29

Besucherregelung

Ab sofort gelten für unsere Kliniken neue Besuchsregeln: Die bestehenden Besuchszeiten wurden für alle Kliniken von einer halben Stunde auf eine Stunde pro Patient erhöht. Ausnahmen bei der Besuchsregelung bleiben Geburtshilfe, Kinderstation sowie sterbende Patienten.

Darüber hinaus gelten auf Empfehlung der Experten unseres Hygiene-Round-Table weiterhin die bestehenden Besucherregelungen. Die konkreten aktuellen Vorgaben sehen Sie oben.

Speisenversorgung

Ab nächstem Montag, 03.08.20, sind die Kantinen/Cafeterien wieder für Besucher und Patienten geöffnet. Diese Regelung gilt für alle Kliniken außer Coburg – dort wird die Umsetzung aus organisatorischen Gründen erst ab Mittwoch erfolgen.

Es gelten folgende Regelungen:

  • Speisenausgabe gegen Bezahlung
  • Es gibt keine Sitzmöglichkeiten – alle Speisen werden ausschließlich zum Mitnehmen angeboten.
  • Die Corona-Hygienevorschriften sind unbedingt einzuhalten: Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Händedesinfektion, Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 m.

02.07.2020 - 10:56

Besuchsregelungen

Wir freuen uns, dass die Besuchsmöglichkeiten nun ausgeweitet werden können und unter Berücksichtigung entsprechender Hygieneregeln Patienten und Bewohner in unseren REGIOMED Einrichtungen in Bayern und Thüringen Besuche in den vorgesehenen Zeitfenstern empfangen können. Die konkreten aktuellen Vorgaben sehen Sie oben.

Veranstaltungen

Patienten-Veranstaltungen wie z.B. Informationsabende für Schwangere, Fachvorträge u. ä.  müssen leider weiterhin entfallen. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn es hier Änderungen gibt. Informieren Sie sich gerne auf unseren Internetseiten. Die Inhalte wurden z. T. ergänzt und aktualisiert. Für Fragen wenden Sie sich gerne direkt an die entsprechende Einrichtung oder Fachabteilung.

Cafeterien/ Kantinen

Bitte haben Sie Verständnis, dass unsere Cafeterien und Kantinen weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben. Auch hier informieren wir Sie gerne, wenn die Rahmenbedingungen eine Öffnung wieder ermöglichen.

24.05.2020 - 21:15

Große Abstrichaktion für alle Mitarbeiter und Patienten am Klinikum Hildburghausen
REGIOMED und Landkreis setzen auf schnelles und entschlossenes Handeln

Am REGIOMED-Klinikum Hildburghausen beginnt die Woche mit einer großen Abstrichaktion: Nachdem Ende dieser Woche insgesamt sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden, setzen REGIOMED-Geschäftsführung, Krankenhausleitung, Gesundheitsamt und der Krisenstab des Landkreises jetzt auf ein schnelles und entschlossenes Handeln.

Rund 500 Beschäftigte, darunter auch die Mitarbeiter des Medizinischen Versorgungszentrums und des Rettungsdienstes in Hildburghausen sowie die vor Ort tätigen Mitarbeiter der Service GmbH, und alle knapp 70 Patienten, die aktuell im Klinikum Hildburghausen stationär behandelt werden, werden jetzt auf das Virus getestet. Mit den ersten Ergebnissen rechnet man im Laufe der kommenden Woche.

Am Wochenende war die Notaufnahme vorübergehend von der Rettungsleitstelle abgemeldet, blieb aber offen, um lebensbedrohlich erkrankte Patienten, die direkt vor Ort Hilfe suchten, weiterhin versorgen zu können. Ab Montag ist sie wieder angemeldet. Notfälle können also wieder in vollem Umfang versorgt werden. Planbare Eingriffe werden bis auf weiteres ausgesetzt. „Am Klinikum Sonneberg haben die umfangreichen Tests von Mitarbeitern und Patienten entscheidend dazu beigetragen, dass wir gemeinsam mit dem Landkreis die Situation dort in den letzten zwei Wochen gut in den Griff bekommen haben“, erklärt REGIOMED-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke. „Wenn wir jetzt am Klinikum Hildburghausen genauso vorgehen, bin ich guter Dinge, dass wir eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern können.“

Anders als in den Landkreisen Sonneberg und Coburg hatte es im Landkreis Hildburghausen in der letzten Zeit keinen auffälligen Anstieg bei den Infektionszahlen gegeben. Und auch im Klinikum werden aktuell nur drei Patienten mit COVID-19 versorgt. Trotzdem gibt es in einer Pandemie keine 100-prozentige Sicherheit. Montag wurde am Klinikum Hildburghausen eine Patientin wegen einer anderen Erkrankung aufgenommen. Sie wurde vorsorglich abgestrichen, da sie aus einer Senioreneinrichtung kam, aber nicht auf der COVID-19-Verdachtsstation isoliert, da sie keine Symptome zeigte und kein Kontakt zu einer infizierten Person bekannt war. „Leider war das Testergebnis am nächsten Tag dann wider Erwarten positiv“, erklärt Krankenhausdirektor Christian Grüßing die Ausgangslage. Daraufhin habe man alle Kontaktpersonen ans Gesundheitsamt gemeldet und umgehend Tests bei den betreffenden Mitarbeitern durchgeführt. 30 Beschäftigte wurden abgestrichen, davon waren drei positiv. „Zusammen mit dem Gesundheitsamt und dem Krisenstab in Hildburghausen haben wir aus diesem Grund nun die große Abstrichaktion beschlossen.“ Zur Beschleunigung des Ablaufes wurden bereits am Freitagabend alle im Dienst befindlichen Mitarbeiter aus dem Spät- und Nachtdienst abgestrichen. Von 43 Tests waren drei positiv. Bisher verteilen sich die positiven Fälle auf unterschiedliche Stationen, lediglich in der Zentralen Notaufnahme gibt es mit drei betroffenen Beschäftigten eine leichte Häufung.

Normalerweise sollten die Hygienemaßnahmen – insbesondere das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes durch Personal und Patienten – eine Ansteckung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit verhindern. Man werde daher jetzt noch einmal umfassende Prozessbeobachtungen durchführen und prüfen, ob es Bereiche im Klinikum gäbe, in denen das Hygienemanagement verbessert werden müsse. „Wir setzen im gesamten REGIOMED-Verbund auf einheitliche Hygienemaßnahmen“, erklärt Schmidtke. Am Klinikum Sonneberg seien diese inzwischen auch von externen Fachleuten begutachtet und bestätigt worden. „Um absolut sicherzugehen, müssen wir vergleichbare Begehungen jetzt auch in Hildburghausen durchführen.“

„Gerade diese Woche hatten wir uns dazu entschieden, jetzt alle Patienten – unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen, Kontakt zu Infizierten hatten oder einer bestimmten Risikogruppe angehören – nach dem bei der Aufnahme durchgeführten Abstrich bis zum Vorliegen des Testergebnisses zu isolieren“, erklärt Grüßing. „Das wird uns künftig noch mehr Sicherheit bieten und das Restrisiko, das immer dann besteht, wenn sich unauffällige Patienten nachträglich als positiv herausstellen, mi-nimieren“, zeigt sich Grüßing optimistisch.

Und auch bei den Beschäftigten will man künftig noch umfangreicher testen: „Wir führen – gemäß einer Risikoabschätzung – z.B. auf den COVID-19-Stationen oder auch in den Senioreneinrichtungen bereits seit Längerem wöchentliche Tests durch“, erläutert Schmidtke. „Dieses Verfahren werden wir im gesamten Verbund auf weitere Bereiche ausdehnen und auch verstärkt stichpunktartig testen, um die Dunkelziffer zu senken.“


20.05.2020 - 11:15

Am REGIOMED Klinikum Sonneberg haben wir nun inzwischen fast 14 Tage Aufnahmestopp. Die Patientenzahlen sind daher natürlich kontinuierlich zurückgegangen. Die Belegung liegt bei ca. 16 Prozent und wir haben noch 40 Patienten im Haus, davon 9 COVID-19-Patienten. Die Notaufnahme ist weiterhin geöffnet, um die Versorgung lebensbedrohlich Erkrankter sicherzustellen. Alle anderen Patienten werden in unseren REGIOMED-Kliniken im Verbund und in den Krankenhäusern der Umgebung gut betreut.

In der letzten Woche wurden im Rahmen von vier Terminen rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestrichen. Darunter auch alle Beschäftigten unseres MVZ in Sonneberg, des Rettungsdienstes und die in Sonneberg tätigen Mitarbeiter der Service GmbH. 414 Testergebnisse liegen inzwischen vor: Die Zahl der positiven Mitarbeiter ist damit um 3 gestiegen. Insgesamt sind jetzt 17 Mitarbeiter des Klinikums in häuslicher Quarantäne. Im Rettungsdienst und im MVZ haben alle abgestrichenen Mitarbeiter ein negatives Testergebnis erhalten. Die Abstrichaktion bei den Mitarbeitern wird diese Woche wiederholt. Am Montag und Dienstag haben bereits Termine stattgefunden. Heute folgen weitere. Wir rechnen ab Donnerstag mit den ersten Ergebnissen.

Neue Allgemeinverfügung in Bayern und Testung aller Patienten bei Aufnahme

Seit 8. Mai gibt es in Bayern eine neue Allgemeinverfügung. Diese gilt bis 31. Juli 2020. Darin geht es u.a. um eine Verlängerung der Vorhaltepflicht: Wir müssen weiterhin mindestens 30 % der Intensivkapazitäten mit Möglichkeit zur invasiven Beatmung und 25 % der Normalkapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Erkrankten zur Verfügung stellen. Planbare Eingriffe und Aufnahmen sind dabei nur teilweise und stets widerruflich gestattet. Für uns bedeutet das einen Spagat: Wir wollen und müssen zwar wieder mehr planbare Krankenhausaufenthalte ermöglichen, müssen aber weiterhin mit viel Augenmaß entscheiden, was unter diesen Umständen durchführbar ist.

Außerdem regelt die neue Allgemeinverfügung, dass jeder Patient bei der Aufnahme auf das Coronavirus zu testen ist. Jeden so genannten Elektivpatienten - also jeden, der einen geplanten Krankenhausaufenthalt antritt - testen wir bereits einen Tag vor der Aufnahme. So liegt das Ergebnis am Aufnahmetag vor und wir können den Eingriff, wenn medizinisch möglich, im Fall einer Infektion verschieben.

Kommt ein Notfallpatient zu uns, wird er abgestrichen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses isoliert. Wichtig ist es dann, so schnell wie möglich ein Testergebnis vorliegen zu haben. Wir arbeiten bisher in den meisten Fällen mit externen Laboren zusammen, da unsere eigenen Testkapazitäten am Klinikum Coburg begrenzt sind. Wir überlegen daher gerade, ob und wie wir diese Testkapazitäten im Haus erweitern können.

08.05.2020 - 18:00

Mit vereinter Kraft das Coronavirus eindämmen

Gemeinsame Pressemitteilung des Landratsamtes Sonneberg und der REGIOMED-Kliniken GmbH

Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht an allererster Stelle – darüber sind sich REGIOMED-Geschäftsführung und der Krisenstab des Landkreises einig. Daher hat man sich jetzt gemeinsam entschieden, umgehend weitere Maßnahmen einzuleiten, nachdem im Rahmen der großen Abstrichaktion am Dienstag neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des REGIOMED-Klinikums Sonneberg positiv getestet worden sind.

Insgesamt sind damit aktuell 20 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Darüber hinaus werden zurzeit 21 Patienten mit COVID-19 in der Klinik behandelt. Ein Teil davon wurde bereits mit einer Corona-Virusinfektion aufgenommen, da das Krankenhaus auf Grund seines Versorgungsauftrages für die Behandlung dieser Patienten zuständig ist.

Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat man sich entschieden, einen vorübergehenden Aufnahmestopp am Klinikum Sonneberg, beginnend ab 18.00 Uhr des heutigen Tages, zu erlassen. Die Notaufnahme bleibt einsatzbereit, so dass die Behandlung von kritischen und lebensbedrohlichen Fällen weiterhin sichergestellt ist.

„Wir hatten bereits Ende April die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen erheblich verschärft“, erläutert Krankenhausdirektor Michael Renziehausen. „Jetzt werden wir noch einmal gemeinsam alles auf den Prüfstand stellen, damit sich die Situation endgültig entschärft.“ Dazu gehört auch eine nochmalige Erweiterung der Tests. Das Gesundheitsamt wird kommende Woche rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abstreichen, darunter alle Beschäftigten der Klinik, des MVZ und alle Servicemitarbeiter in Sonneberg. Nach einer Woche wird diese Aktion wiederholt. “Eine Abstrichaktion in diesem Umfang ist ein erheblicher Aufwand“, erklärt der Leiter des Sonnberger Gesundheitsamtes, Stefan Müller. „Da die Gesundheitseinrichtungen bei uns alle sehr eng miteinander verknüpft sind und wir an mehreren Stellen Häufungen beobachten, werden wir auch andere Institutionen und Einrichtungen des Landkreises einbeziehen, die besonders stark vom Coronavirus betroffen sind.“

Darüber hinaus haben sich REGIOMED und der Krisenstab gemeinsam entschlossen, Anfang kommender Woche eine übergreifende Expertenkommission – auch unter Einbeziehung externen Sachverstands - einzuberufen. Vertreter des Klinikums Sonnebergs, des KfH-Nierenzentrums, des Gesundheitsamtes und des Thüringer Landesverwaltungsamtes werden die Situation gründlich prüfen, bewerten und so eine Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen schaffen. „Wichtig ist es jetzt, unsere Kräfte zu bündeln, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und dann gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Infektionszahlen sich in der Region wieder auf einem normalen Maß einpendeln werden“, sind sich REGIOMED-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke und der stellvertretende Landrat und 1. Beigeordneter Jürgen Köpper einig.

07.05.2020 - 10:17

Durch die Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind ab Samstag, 09.05.2020 wieder Besuche in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und stationären Pflegeeinrichtungen in Bayern möglich. Es gelten folgende Regelungen: 

Kliniken:

• Die Besuchszeit ist von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr.
• Besuche auf der Intensivstation und der IMC können nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Besuche auf der COVID-Station können nur in besonderen Fällen (z.B. bei im Sterben liegenden Patienten) und nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.
• Es ist lediglich ein Besucher pro Patient pro Tag zulässig. Der Besucher ist namentlich zu registrieren. Die Dauer des Besuches wird auf max. 20-30 Minuten beschränkt. Der Besucher wird verpflichtet einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dieser wird an der Triage ausgehändigt. Ebenso wird dem Patienten ein Handzettel mit den Hygienevorschriften (Mindestabstand 1,5 m, maximal 1 Besucher pro Patient und Tag, etc.) ausgehändigt.
• Je nach Triage kann dem Besucher der Zutritt untersagt werden. Dies ist der Fall, wenn der Besucher Fieber oder andere COVID-19 Symptome hat.
• Die Cafeteria bleibt auch weiterhin für Patienten und Besucher gesperrt.
• Die genannten Punkte gelten auch für die Geburtshilfe. Die werdenden Väter dürfen weiterhin mit Mund-Nasen-Schutz, Haarschutz und Schutzkittel, analog der MRSA-Regelungen, in den Kreißsaal. Die Regelungen für die Familienzimmer unterscheiden sich teilweise zwischen den Einrichtungen und können individuell vor Ort erfragt werden. Darüber hinaus sind nun auch Besuche von weiteren Angehörigen, gemäß der oben genannten Besuchsregeln, möglich.

Seniorenzentren:

Auch in den Senioreneinrichtungen in Bayern können ab Samstag Bewohner einmal am Tag zu bestimmten Zeiten – und unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen (Tragen von Schutzmasken und Einhaltung des Mindestabstandes) – Besuch von einer Person bekommen. Wir bitten, den Besuch vorher telefonisch anzumelden und die konkreten Besuchszeiten für die jeweilige Einrichtung zu erfragen, da diese individuell geregelt sind und nicht den Zeiten entsprechen, die in den Kliniken gelten.

In Thüringen gibt es aktuell noch keine neue Regelung. Wir gehen aber davon aus, dass sich auch dort in Kürze etwas bewegen wird und die Besuchsregelungen analog zu Bayern umgesetzt werden dürfen.

Wir freuen uns, dass wir – gerade jetzt zu Muttertag – unter diesen Bedingungen und selbstverständlich unter strenger Einhaltung aller Hygienemaßnahmen wieder vereinzelt Besuch bei unseren Patienten und Bewohnern ermöglichen können. Damit das Ganze aber so geordnet wie möglich abläuft, bitten wir dringend um Beachtung der Vorgaben.

29.04.2020 - 09:42

Stufenplan zur Rückkehr in den Klinikalltag

Derzeit arbeiten wir an einem Konzept, mit dem wir unsere Kliniken, aber auch die MVZ, im Mai schrittweise wieder aus dem reinen Krisenmodus herausführen wollen. Inzwischen haben sich auch die Länder Thüringen und Bayern dazu etwas detaillierter geäußert. Während Thüringen keine besonderen Regelungen vorsieht und sagt, dass die Entscheidungen über die notwendigen Schritte zur Rückkehr in den Klinikalltag vollständig in der Entscheidungshoheit der Kliniken liegen, hat sich in Bayern das Kabinett Anfang letzter Woche mit dem Thema befasst, so dass wir einige Hinweise erhalten haben, wie eine schrittweise Rückkehr in den Regelbetriebes erfolgen soll. Dabei sieht auch das Kabinett einen Stufenplan vor, damit „ die stationären Versorgungsstrukturen effizient genutzt werden können, ohne eine Überlastung des Gesundheitssystems herauszufordern.“

Seelsorge und Nutzung der Fernseher in den Patientenzimmern

Im Rahmen aller Überlegungen, wie wir wieder mehr Normalität in unseren Kliniken schaffen können, sollen auch wieder mehr persönliche Besuche unserer Seelsorger am Krankenbett ermöglicht werden. Nach wie vor gilt – abgesehen von den Ausnahmeregelungen bei Kindern und schwerstkranken und sterbenden Patienten – ein absoluter Besucherstopp. Auch die Seelsorge fand also fast ausschließlich telefonisch statt. Gerade in diesen Zeiten, wo man ohne seine Freunde und Angehörigen zu sehen, allein in der Klinik liegt, entsteht aber sogar ein besonderer Bedarf an psychologischer und seelsorgerischer Unterstützung. Leider ist ein regelmäßiger Gang über die Stationen und ein Besuch der Seelsorger bei allen Patienten, die bei ihrer Aufnahme angegeben haben, dass sie grundsätzlich eine seelsorgerische Betreuung wünschen, aktuell noch nicht möglich. Das Risiko für unsere Patienten, Mitarbeiter und auch die Seelsorger selbst wäre zu groß.

In diesem Zusammenhang haben wir noch einmal die technischen Möglichkeiten überprüft, die unser Patientenentertainment-Programm bietet. Am Klinikum Lichtenfels ist es möglich, die Fernseher in den Patientenzimmern direkt zum Skypen zu nutzen. Wir können unseren Seelsorgern daher die Möglichkeit bieten, z.B. aus einem leeren Patientenzimmer heraus oder auch aus der Kapelle oder von daheim, über die Fernseher direkten Kontakt aufzunehmen, wenn das der Patient so wünscht. Darüberhinaus kann diese Möglichkeit auch von den Angehörigen oder Freunden genutzt werden. An den anderen REGIOMED Standorten prüfen wir gerade die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen, wie wir die für die Möglichkeit des Videochats mit den Angehörigen angeschafften Tabletts nutzen können, damit Patienten bei Bedarf mit den Seelsorgern skypen können.

27.04.2020 - 22:07

Keine Ausbruchsituation am Klinikum Sonneberg, Notfallversorgung für die Region ist in vollem Umfang sichergestellt

Am REGIOMED Klinikum Sonneberg ist die Notfallversorgung für die Bürgerinnen und Bürger in der Region in vollem Umfang sichergestellt. Das bestätigte Krankenhausdirektor Michael Renziehausen am heutigen Abend, nachdem anderslautende Gerüchte für Unruhe gesorgt hatten.

„Zwar ist die Anzahl der Patienten mit COVID-19 bei uns in den vergangenen Tagen tatsächlich auffällig gestiegen“, erläutert Renziehausen. Das läge in erster Linie daran, dass sich an mehreren so genannten Hotspots im Landkreis Sonneberg die Coronavirus-Infektionen häufen und man als einziges Akutkrankenhaus in der Region für die Versorgung dieser Patienten zuständig sei. „Wer jetzt in Sonneberg einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erleidet, bekommt bei uns dennoch uneingeschränkt Hilfe“, macht der Krankenhausdirektor deutlich. „Das ist ein zentraler Teil unseres Versorgungsauftrags in Sonneberg und dem werden wir selbstverständlich gerecht.“  Damit das trotz der angespannten Lage sichergestellt ist, werden aktuell nur Operationen bei Patienten durchgeführt, die sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden. Alle anderen Eingriffe werden verschoben oder – bei sehr hoher Dringlichkeit – in anderen Kliniken, in erster Linie im REGIOMED-Verbund, versorgt. 

23.04.2020 - 08:36

Wiederaufnahme des Rehabetriebs in Masserberg

Die Wiederaufnahme des Betriebs in unserer Rehaklinik Masserberg mit der Anreise der geschlossenen Patientengruppe von 100 Rehabilitanden am Dienstag war ein voller Erfolg: Jeweils 25 Patienten sind innerhalb eines zweistündigen Zeitfensters angereist, um das Ganze etwas zu entzerren. Die Stimmung war gut und alle Patienten haben betont, dass sie sehr froh sind, ihre Rehabilitationsmaßnahme auch in Zeiten von Corona antreten zu können. Wir möchten Herrn Schütz und seinem Team für die wirklich hervorragende Organisation vor Ort herzlich danken und freuen uns, dass der Betrieb unserer Rehaklinik nun – wenn auch zunächst in etwas reduziertem Ausmaß – langsam wieder aufgenommen werden kann. Die jetzige Patientengruppe wird in knapp vier Wochen am 19.05.20 wieder geschlossen abreisen. Wie es danach weitergeht, werden wir in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt noch entscheiden.

Einführung von Videosprechstunden in den MVZ

In den letzten Wochen haben wir das Programm in unseren Medizinischen Versorgungszentren deutlich zurückgefahren. Es waren vor allem Patienten mit dringend behandlungsbedürftigen Erkrankungen, die wir auch in dieser Zeit – stets mit Mundschutz bei Patienten und Mitarbeitern – ambulant versorgt hatten. Nun bestellen wir auch wieder Patienten ein, die für Vorsorgeuntersuchungen, Routineuntersuchungen oder planbare ambulante Eingriffe einen Termin benötigen. Außerdem haben wir die letzten Wochen genutzt, um in unseren MVZ in Lichtenfels, Coburg und Seßlach eine Videosprechstunde als Pilotprojekt einzuführen. Ab dem 30. April wird diese Möglichkeit zudem in den MVZ Themar und Hildburghausen bestehen. Wendet sich ein Patient – per Telefon oder Email – mit der Bitte um einen Termin für diese Videosprechstunde an uns, bekommt er eine Mail mit den Zugangsdaten für das von uns genutzte System. Man kann hier natürlich nicht einfach Skype oder eine andere bekannte Plattform für Videokonferenzen nutzen: Hierfür gibt es bestimmte Systeme, die von der Kassenärztlichen Vereinigung zertifiziert sind. Der Patient wählt sich mit dem zugesandten Zugangscode ein und betritt sozusagen ein virtuelles Wartezimmer. Der Arzt ruft ihn dann, wenn er an der Reihe ist, in sein Online-Sprechzimmer.

War der Patient im selben Quartal schon einmal persönlich in der Praxis, so haben wir seine Krankenkassenkarte bereits eingelesen und können ganz normal abrechnen. War er noch nicht da, sucht die Praxis aber noch im selben Quartal persönlich auf, funktioniert es genauso. Dann wird die Krankenkassenkarte also nach dem Besuch der virtuellen Sprechstunde erfasst. Bleibt es in diesem Quartal beim Besuch der virtuellen Sprechstunde, werden die telefonisch erfassten Versicherungs- und Behandlungsdaten an die Kassenärztliche Vereinigung übermittelt.

Konzept zur schrittweisen Rückkehr in den Normalbetrieb

Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an einem Konzept, mit dem wir unsere Kliniken, aber auch die MVZ, im Mai schrittweise wieder aus dem reinen Krisenmodus herausführen wollen. Von einer Normalität sind wir auch dann sicher noch weit entfernt. Wir werden und müssen achtsam bleiben und ggf. schnell reagieren können, sollte sich in unserer Region ein Corona-Hotspot ausbilden. Grundsätzlich ist unser Ansatz, weiterhin ca. 20 bis 30 Prozent unserer Intensivkapazitäten frei zu halten, um in solchen Situation umgehend reagieren und für die Covid-19-Patienten da sein zu können. In den letzten Wochen haben wir viel Erfahrung gesammelt und gezeigt, wie schnell wir unsere Strukturen neu ausrichten können, wenn das erforderlich ist. Wir vertrauen auf unser Krisenmanagement und sind überzeugt davon, dass wir uns auch kurzfristig wieder für eine Corona-Welle wappnen können – sollte denn eine solche auf uns zurollen. Wir gehen davon aus, dass unser verbundweites Konzept für die Rückkehr in die Normalität bis Ende nächste Woche stehen wird.

21.04.2020 - 12:11

Rehaklinik Masserberg

Wir nehmen heute den Betrieb in unserer Rehaklinik Masserberg in reduzierter Form in allen Bereichen wieder auf. Onkologische, orthopädische und Patienten mit Augenerkrankungen beginnen gemeinsam als eine geschlossene Rehabilitandengruppe. 

Mit Schlaganfall oder bei Verdacht auf Herzinfarkt sofort ab ins Krankenhaus

Auch in Corona-Zeiten sind wir weiter für alle unsere Patienten da und appellieren an die Bevölkerung: Sie müssen keinesfalls befürchten, sich bei uns mit dem Corona-Virus zu infizieren. In den Notaufnahmen weltweit wird ein Rückgang an Patienten registriert, was z. T. an der gut gemeinten Rücksicht auf die Auslastung und Kapazitäten liegt. Zum anderen auch an der Angst vor einer Ansteckung. Neben Herzinfarkt und Schlaganfall bemerken die REGIOMED-Kliniken aber einen bedenklichen Rückgang bei beispielsweise Patienten mit einem diabetischen Fuß. Die Zahl der Fälle ist hier deutlich zurückgegangen und wenn man dieses Problem nicht zeitnah behandelt, kann es zu sehr gefährlichen Folgen bis zur Amputation kommen.

Bitte nehmen Sie medizinische Hilfe in Anspruch! Für unsere Patienten gibt es keinen spürbaren Unterschied. Patienten mit und ohne Corona-Virus werden so umfassend voneinander getrennt, dass sich keinerlei erhöhtes Risiko einer Ansteckung daraus ergibt. Eine Nicht-Behandlung kann schwere Folgen haben. Ein Schlaganfall etwa kann zu Lähmungen oder Sprachstörungen verursachen oder sogar zum Tod führen. Deswegen gilt sowohl bei Herzinfarkt als auch bei Schlaganfall: Sofort den Notruf 112 wählen! Es zählt jede Minute!

15.04.2020 - 09:57

Disziplin hilft weiterhin

Auch bei REGIOMED zeichnet sich ab, was Experten deutschlandweit diskutieren. Die in den Allgemeinverfügungen geregelten Maßnahmen greifen. Auch wenn wir weit entfernt von einer Entwarnung sind, ist es offenbar gelungen, die Kurve flacher zu halten. Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, spricht von „einigen positiven Tendenzen“. Die Fallzahlen hätten sich auf einem relativ hohen Niveau stabilisiert. Er mahnt aber auch an, die Disziplin beim Einhalten der Regeln beizubehalten. Dennoch müssen wir weiterhin solidarisch und verantwortlich handeln und auf die Einhaltung von Abstandregelungen etc. diszipliniert achten. 

Videokontakt in unseren Senioreneinrichtungen

Wir freuen uns, dass es unseren Bewohnerinnen und Bewohnern in unseren Seniorenzentren weiterhin sehr gut geht und sind sehr erleichtert, dass nach wie vor keiner unserer Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert ist. Natürlich sind unsere Senioren zwar traurig wegen der bedrückenden Schlagzeilen und des Besucherstopps, sie fühlen sich aber gut aufgehoben und sicher. Darüber freuen wir uns sehr. Unsere neue Möglichkeit der Video-Konferenzen wurde zum Osterwochenende von einigen Angehörigen genutzt und wird auch weiterhin zum Austausch mit der Familie zur Verfügung gestellt.

Wiedereröffnung REGIOMED Rehaklinik Masserberg

Nach der vorübergehenden Betriebsschließung ab dem 26.03.2020 können wir die ersten neuen Gäste in Kürze begrüßen: wir starten am 16. April mit einem Bereich Kurzzeitpflege. Am 21. April nehmen wir den Rehabetrieb in reduzierter Form in allen Bereichen wieder auf. Onkologische, orthopädische und Patienten mit Augenerkrankungen beginnen gemeinsam als eine geschlossene Rehabilitandengruppe. 

Hilfskrankenhaus Lichtenfels

Wir haben die Planungen soweit abgeschlossen, dass die Betriebsbereitschaft grundsätzlich hergestellt ist. Aktuell sieht die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Lichtenfels aber keinen Bedarf, da unsere internen Kapazitäten an allen REGIOMED-Standorten zum jetzigen Zeitpunkt ausreichen. Sollte sich das ändern, wären wir innerhalb weniger Tage organisatorisch und technisch startklar.

07.04.2020 - 10:02

Betriebsbereitschaft Hilfskrankenhaus Lichtenfels

Von der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Lichtenfels haben wir den Auftrag erhalten Vorbereitungen zu treffen, um den dortigen Klinikum-Altbau in Betriebsbereitschaft zu setzen. Das ehemalige Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels steht seit unserem Umzug in den Ersatzneubau leer und wird nun als Hilfskrankenhaus für die Region vorbereitet. Eine konkrete Inbetriebnahme ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden und vorgesehen. Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme in ganz Bayern für den Fall einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten. Zunächst werden vorrangig die bestehenden Kapazitäten genutzt und erweitert, einschl. der Kapazitäten in Privatkliniken, Vorsorge- und Rehabiliationseinrichtungen, mit denen eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit erfolgt.

Übertragung Ostergottesdienste

In allen REGIOMED-Einrichtungen besteht die Möglichkeit Gottesdienste zu den Osterfeiertagen im Fernsehen oder per Internet zu verfolgen. Zum Teil erfolgen Live-Übertragungen aus unseren Klinikkapellen bzw. Andachtsräumen über den jeweiligen Hauskanal. Unsere Mitarbeiter geben gerne konkrete Auskünfte.


04.04.2020 - 13:52

Neuer Zugang zur Kindernotaufnahme der Kinderklinik Coburg

Da das Triagezelt der Kinderklinik Coburg bisher glücklicherweise kaum durch Covid-19-Verdachtsfälle frequentiert wurde, hat sich die Klinikdirektion dazu entschlossen, gemeinsam mit dem Chefarzt der Kinderklinik, Herrn Ass. Prof. (Univ. Split) Dr. med. Dr. Peter Dahlem, eine kind-gerechte und der derzeitigen Infektionslage angemessene Alternative zu finden.

Ab dem 03.04.2020 befindet sich die Kindernotaufnahme inkl. der sogenannten Covid-19-Kindertriage auf der Ebene 5 des REGIOMED Klinikums Coburg. Hier steht ein baulich abgetrenn-ter Gebäudebereich zur Verfügung. Ein separates Wartezelt für Eltern und Kinder wird am Samstag von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rodach errichtet.
Der Zugang erfolgt über den Gustav-Hirschfeld-Ring oberhalb der Krankenhausapotheke über den dortigen Parkplatz. Von diesem Parkplatz aus führt ein Fußweg zum Innenhof des Klinikums Coburg im Bereich der Klinikebene 5. Die Zugangswege sind ausgeschildert.

03.04.2020 - 09:49

REGIOMED Senioreneinrichtungen

Wir sind ganz begeistert von den vielen netten Zusendungen der Familien, emails, Bastelarbeiten der Enkel usw., die uns erreichen, um Kontakt zu halten. Auch aus der Bevölkerung gehen viele Gemälde und Briefe ein für unsere älteren Bewohner ohne Angehörige. Das sorgt für eine riesige Begeisterung und Aufmunterung in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Rechtzeitig bis Ostern erhalten unseren Seniorinnen und Senioren auch die Möglichkeit sich per Videokonferenz mit ihren Angehörigen auszutauschen.

Altbau Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels

Von der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Lichtenfels haben wir den Auftrag erhalten, für den Altbau in Lichtenfels Betriebsbereitschaft herzustellen. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass wir so von einer Pandemie-Welle überrollt werden sollten, dass unsere internen Kapazitäten an alle Regiomed-Standorten nicht mehr ausreichen würden. Das nötige Personalkonzept und Details zur Umsetzung sind aktuell in Prüfung. 

Blutspende

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich über ihre normale Arbeit hinaus in der Corona-Krise und nehmen an internen Sonder-Blutspendeaktionen teil. Dafür sprechen wir ausdrücklich unseren Dank aus!

Die Blutspendedienste warnen bereits, das Blutkonserven knapp werden könnten, weil jeder sich in sein Zuhause zurückzieht und die Spenderzahlen stark fallen. Wir dürfen besonders nicht vergessen, dass wir auch in der Corona-Krise Unfallpatienten und andere Notfälle bei uns versorgen, für die dringend Konserven benötigt werden. Daher freuen wir uns über jeden, der hier Bereitschaft zeigt durch seine Blutspende zu helfen. Bitte beachten Sie die allgemeinen Hinweise der Blutspendedienste.

Arzneimittel

Zur Sicherstellung der Versorgung unserer Patienten werden die so genannten versorgungsrelevanten Medikamente streng überwacht. Durch das Monitoring stellen wir sicher, dass alle benötigten Medikamente, ggf. Alternativen in Absprache mit den behandelnden Ärzten, immer ausreichend vorgehalten werden.

31.03.2020 - 20:57

Vorausschauende Expertise des REGIOMED Hygieneinstituts

Es zeigt sich immer mehr, dass rational gut begründete Einschätzungen unseres Hygieneinstituts unter Leitung von Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow inzwischen regelhaft von übergeordneten Stellen zu späteren Zeitpunkten nachvollzogen werden. Das war bei der Beurteilung von Risikogebieten (Italien war bei uns gesamthaft Risikogebiet, als sich das RKI noch auf die Lombardei und Teile von Venetien beschränkte), den frühzeitigen Zugangsbeschränkungen für Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen und der allgemeinen Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes der Fall. 

Zunahme an Patienten

Wir spüren eine noch gut beherrschbare, aber stetige Zunahme bei den Patienten. Das bemerken wir besonders in Lichtenfels und Coburg. Lichtenfels hat bereits die Intensivkapazitäten erweitert und die zweite Stufe unseres Konzepts umgesetzt. Das war an den anderen Standorten bisher nicht notwendig.

Rehaklinik Masserberg

Inzwischen liegen alle Testergebnisse der Beschäftigten vor. Über den einen infizierten Mitarbeiter hinaus, gab es keine weiteren Infektionen. Das Gesundheitsamt wird die Klinik frei geben, wenn eine umfassende Desinfektion der Küche, der Therapiebereiche, der Patientenzimmer und der Gemeinschaftsräume erfolgt ist. Wir gehen davon aus, dass das in ca. 3 Wochen erfolgt sein wird.

26.03.2020 - 21:15

Kreißsäle in den REGIOMED-Kliniken bleiben für Väter geöffnet

In den letzten Tagen haben wir bei REGIOMED sehr um eine Lösung gerungen, die es sowohl den werdenden Eltern ermöglicht, die Ankunft des Neugeborenen gemeinsam zu erleben und zugleich sicherstellt, dass wir auch im weiteren Verlauf der Pandemie die Versorgung in der Geburtsmedizin aufrechterhalten können. Auf unsere Nachfrage hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die Besucherregelung präzisiert. Damit können werdende Väter bei der Geburt ihrer Kinder im Kreißsaal dabei sein.

Das ist möglich, wenn der Vater symptomfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Bevor der Vater in den Kreißsaal kann, muss er umfangreiche Hygienemaßnahmen durchführen. Nach der Geburt können sich die Eltern mit ihrem Neugeborenen in Zimmer zurückziehen. Da die Familie dort unter sich ist, sind keine besonderen Schutzmaßnahmen erforderlich. Damit bleibt auch während Corona-Pandemie der hohe Hygienestandard der REGIOMED-Kliniken erhalten.

Die REGIOMED Rehaklinik in Masserberg ist heute geschlossen worden

Diese Entscheidung haben Landratsamt, Gesundheitsamt und REGIOMED gemeinsam getroffen, nachdem ein einzelner Mitarbeiter der Rehaklinik ein positives Testergebnis auf das Corona-Virus erhalten hat. Innerhalb weniger Stunden hat sich der Koordinationsstab des Landkreises Hildburghausen entschieden, diesen Weg zu gehen, um die Reha-Patienten und die Beschäftigten in dieser Situation so gut wie möglich zu schützen. Da alle
Patienten im Haus auf Grund ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, sind erhöhte Vorsichtsmaßnahmen notwendig, auch wenn bisher kein Patient Symptome zeigt.

25.03.2020 - 16:49

Änderung der Besucherregelung in der Geburtshilfe

Ab sofort können werdende Väter ihre Partnerinnen nicht mehr in den Kreißsaal begleiten.
Zu diesem Schritt haben wir uns heute schweren Herzens entschlossen. Uns ist bewusst, dass das für die werdenden Eltern sehr tragisch ist, denn die Geburt ist ein ganz besonderer Moment, den man gemeinsam erleben sollte. Das Infektionsrisiko ist aber in so einer besonders engen Situation für Mutter und Kind hoch, dass wir nicht anders handeln können. In der aktuellen Situation, in der sich das Corona-Virus immer mehr ausbreitet, ist es unsere Pflicht, schützende Maßnahmen zu ergreifen. Auf eindringlichen Rat des Leiters unseres Hygiene-Instituts Prof. Zastrow gehen wir in diesem Punkt aktuell sogar über die Allgemeinverfügung des Freistaats Bayern hinaus, die bei Geburten noch Ausnahmeregelungen vorsieht.

Dabei geht es um die Sicherheit von Mutter und Kind, aber auch darum, unsere Beschäftigten im Kreißsaal vor einer Infektion zu schützen. Nur so können wir sicherstellen, dass wir auch während der Pandemie voll und ganz für die werdenden Mütter in der Region da sein können und es zu keinen Kreißsaalschließungen bei REGIOMED kommt.

Werdende Eltern können aber weiterhin gemeinsam im Familienzimmer die ersten Stunden mit dem Baby erleben – unter der Voraussetzung, dass der Vater in dieser Zeit die Klinik nicht verlässt. Weiterhin steht unseren werdenden Eltern in Kürze die Möglichkeit zur Verfügung während der Geburt über moderne Videotechnik miteinander zu kommunizieren.

Die bei uns geltenden, auf Absprache möglichen Ausnahmeregelungen zur Begleitung von Kindern und bei schwerstkranken Patienten auf Intensiv- und Palliativstationen bleiben bestehen.

20.03.2020 - 13:10

Bayern (und somit unsere REGIOMED-Landkreis Coburg und Lichtenfels betreffend):

Das Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hat eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie verhängt. Sie tritt am 21.03.2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 03.04.2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden damit am 03.04.2020, 24:00 Uhr.

Die genaue Info finden Sie hier.

18.03.2020 - 15:42

Mehr Betten für Intensivpatienten, weniger planbare Eingriffe:
Intensive Vorbereitungen für Corona-Patienten laufen

Die REGIOMED-Kliniken erweitern aktuell alle Intensivkapazitäten und prüfen - mit viel Augenmaß - welche planbaren Eingriffe verschoben werden können. So stehen sie im Ernstfall für Erkrankte mit COVID-19 und für andere Notfallpatienten zur Verfügung.

Die Zusammenarbeit im Verbund ist in dieser Situation eine große Chance, da Patienten im Bedarfsfall in einer der anderen REGIOMED-Kliniken behandelt werden können. Auch Ärzte und Pflegepersonal können zwischen den Einrichtungen wechseln, um mögliche Engpässe aufzufangen. 

Mit den Gesundheitsämtern der Landkreise Coburg, Hildburghausen, Lichtenfels und Sonneberg findet ein enger Austausch statt. 

Um Personal und Patienten so gut wie möglich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, bekommen alle ankommenden Notfallpatienten nun bereits in den Eingangsbereichen der REGIOMED-Kliniken eine erste Einschätzung mit Hilfe einer so genannten Corona-Triage. Dabei werden sie u.a. befragt, welche Symptome sie haben, ob sie Kontakt zu einem Infizierten hatten oder sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf diese Weise können Corona-Verdachtsfälle bereits vor Betreten der Klinik erkannt und einer gesonderten Behandlung zugeführt werden.

„Der Zusammenhalt, den wir gerade spüren – in der Region und im Verbund – ist uns eine große Stütze“, betont Schmidtke. Besonders ermutigte ihn aber das Engagement der Beschäftigten. „Ich bin beeindruckt, wie sie Seite an Seite parat stehen, um auch in der Corona-Krise für unsere Patienten dazu sein. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

Die vollständige Pressemitteilung sehen Sie hier.

Das Team der Notaufnahme kümmert sich in zusätzlich eingerichteten Bereichen um neu ankommende Notfallpatienten
– hier im REGIOMED Klinikum Lichtenfels.

17.03.2020 - 16:35 

Der erste Patient aus dem Landkreis Lichtenfels, der im REGIOMED Klinikum Lichtenfels stationär behandelt worden ist, befindet sich nun in häuslicher Quarantäne.

13.03.2020 - 15:42

Unsere Cafeterien und Kantinen bleiben bis auf Weiteres komplett geschlossen.

Seit heute gibt es den ersten bestätigten Corona-Fall im Landkreis Lichtenfels. Der Patient ist isoliert und wird im REGIOMED Klinikum Lichtenfels versorgt, alle nötigen Maßnahmen wurden ergriffen. Sehen Sie hierzu bitte auch die Pressemitteilung des Landkreises Lichtenfels.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger bietet das Landratsamt Lichtenfels eine Telefon-Hotline unter der Rufnummer 0 95 71 / 18 – 190 an. Die Landkreisverwaltung bittet: „Bevor Sie anrufen, raten wir Bürgerinnen und Bürgern dazu, sich auf unserer Homepage www.lkr-lif.de vorab zu informieren. Dadurch können vielleicht einige Fragen bereits beantwortet werden.“

Die Hotline ist auch an diesem Wochenende erreichbar:

Freitag, 13. März 2020: bis 20 Uhr
Samstag, 14. März 2020: 8 bis 18 Uhr
Sonntag, 15. März 2020: 8 bis 18 Uhr.

12.03.2020 - 17:41

Heute wurden weitere Maßnahmen entschieden zum Schutze unserer Mitarbeiter, Patienten und deren Angehörigen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ab sofort unsere Cafeterien komplett geschlossen bleiben.

Die zunächst heute früh als erster Corona-Fall im Landkreis Coburg bekannt gegebene Meldung wurde im Lauf des Tages widerrufen.

Seit heute wird unter der Regie des Landkreises Coburg im zum REGIOMED Klinikum Coburg benachbarten Marienhaus ein Abstrichzentrum betrieben. Öffnungszeiten und Details gibt das zuständige Gesundheitsamt bekannt. Aktuelle Pressemitteilungen des Landkreises Coburg finden Sie hier.

11.03.2020 - 07:00

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt, Veranstaltungen „intensiv zu bewerten“ – dieser Empfehlung folgen auch die REGIOMED-KLINIKEN und sagen vorsorglich alle Veranstaltungen mit externen Gästen bis einschließlich 19. April 2020 ab. „Insbesondere an Patientenveranstaltungen nehmen vorrangig ältere Menschen oder Menschen mit bestehenden Grunderkrankungen teil. Gerade für sie können Infekte wie zum Beispiel eine Corona-Erkrankung gefährlich werden.

Um kein unnötiges Risiko einzugehen, haben wir uns daher entschlossen, solche Veranstaltungen vorsichtshalber abzusagen“, so REGIOMED-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidte. Um auch das medizinische Fachpersonal besonders zu schützen, betrifft die Entscheidung der Klinikleitung auch alle Fachveranstaltungen sowie die Kurse und Fort-/Weiterbildungen der REGIOMED-Akademie. Sofern möglich, werden die Veranstaltungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – entsprechende Informationen entnehmen Sie bitte der Presse und/oder unserer Terminübersicht hier auf unserer Website.
Teilnehmer der REGIOMED-Akademie werden bzgl. der neuen Termine persönlich angeschrieben.

10.03.2020 - 06:20

Zum Schutze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Patienten und deren Angehörigen ist unsere Cafeteria im REGIOMED Klinikum Coburg aktuell nur für eingeschränktes Publikum ohne externe Besucher geöffnet. Wir bitten um Verständnis für diese vorübergehende Schutzmaßnahme.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme sehen wir aktuell von Dienstreisen in Risikogebiete ab. Unsere Ärzte und Mitarbeiter, die beispielsweise z. T. an internationalen Kongressen und Fortbildungen teilnehmen, beachten die Empfehlungen für Reisen und Auslandsaufenthalte.

09.03.2020 - 10:45

Weiterhin bleiben unsere vier Landkreise Coburg, Hildburghausen, Lichtenfels und Sonneberg ohne bestätigte Corona-Fälle. Einige wenige Menschen in der Region wurden sicherheitshalber in häusliche Quarantäne gesandt, was i. d. R. über unsere Landratsämter und deren Gesundheitsämter koordiniert wird. Dort wurden vergangene Woche auch die ersten Fachgremien eingerichtet, die sich in enger Abstimmung mit unseren REGIOMED-Einrichtungen befinden und einen tagesaktuellen Austausch sowie ggf. nötige weitere Maßnahmen sicherstellen.

05.03.2020 - 11:30

Bisher gab und gibt es in den Einrichtungen unseres REGIOMED-Verbundes keinen bestätigten Fall des Corona-Virus.

Im REGIOMED Klinikum Sonneberg wurden vergangene Woche vorsorglich zwei Patienten, die über die Notaufnahme eintrafen, getestet. Nach negativem Laborergebnis in beiden Fällen konnten die Verdachtsfälle nach kurzem Aufenthalt unter Isoliermaßnahmen wieder entlassen werden.

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Neuartiges Coronavirus (Sars-CoV-2) - Allgemeine Informationen

Wie kann ich mich anstecken?

Die Ansteckung mit dem Coronavirus erfolgt über Tröpfcheninfektion - also über Husten oder Niesen - nicht über andere Körpersekrete, wie beispielweise den Stuhlgang. Es gibt zwei wichtige Unterschiede zur Influenza (Grippe): Der erste ist die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus hingegen bis zu 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Coronainfektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft.

Wie kann ich mich schützen?

1. Am wichtigsten ist das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln. Das gilt übrigens nicht nur für das neuartige Coronavirus, sondern auch für die momentan wieder in Deutschland grassierende Influenza.

Zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen gehören:
- regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen,
- nur einmaliges Benutzen von Taschentüchern,
- Niesen nur in die Ellenbeuge - nicht in den freien Raum,
- Für die Händedesinfektion werden sogenannte „Begrenzt viruzide Mittel“ (Hinweis auf der Verpackung) empfohlen.


2. Atemschutzmasken helfen nur bedingt und sollten in erster Linie dem medizinischen Personal und Erkrankten vorbehalten sein, um die Weitergabe des Virus zu unterbinden. Wichtig: Der normale Mund-Nasen-Schutz schützt nicht mehr, sobald er durchfeuchtet ist, und muss daher regelmäßig gewechselt werden! Grundsätzlich gilt: Jede Maske ist besser als keine Maske und zollt vor allem Respekt gegenüber anderen Mitmenschen, da diese zum Schutz des Gegenübers helfen kann. 

3. Öffentliche Veranstaltungen müssen in Deutschland derzeit noch nicht gemieden werden. Es ist jedoch durchaus sinnvoll, sich vor möglichen Erkrankten zu schützen, indem man Abstand hält und auf das Händeschütteln oder ähnliche Begrüßungsrituale verzichtet.

4. Urlaubs- oder Geschäftsreisen in die aktuellen Risikogebiete sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden oder verschieben.

5. Wenn Sie sich krank fühlen und grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen - auch, um andere nicht anzustecken.

Wie verhalte ich mich, wenn ich befürchte, mich angesteckt zu haben?

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes haben und

- innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind,
- Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder
- Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, 

sollte eine Abklärung durch das zuständige Gesundheitsamt oder einen Arzt erfolgen.

Die Risikogebiete ändern sich ständig und können tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden.

Wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind, Sie aber selbst nur milde Symptome zeigen, sollten Sie zunächst zuhause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Durch das Gesundheitsamt wird dann, falls erforderlich, eine weitere Abklärung organisiert.

Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich zunächst telefonisch (!) unter 116 117.

HINWEIS:
Bitte kommen Sie nicht in unsere Notfallambulanzen oder in Arztpraxen, solange der Verdacht nicht widerlegt ist. So vermeiden wir gemeinsam eventuelle weitere Ansteckungen.

Wie werde ich behandelt? Gibt es einen Impfstoff?

Bisher gibt es keinen Impfstoff oder eine spezifische Behandlung. Die Behandlung erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch.