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Das REGIOMED Klinikum Coburg hat einen neuen Professor

Das REGIOMED Klinikum Coburg hat einen neuen Professor

Professor Piltz, der seit mehr als 20 Jahren an der der LMU München lehrt und forscht, nahm seine Ernennungsurkunde kurz vor Weihachten aus der Hand der Vizepräsidentin Professor Conradt entgegen. Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt am Coburger Klinikum forscht er seit Jahren im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie und Schwerverletztenversorgung. So sind erst kürzlich zwei wegweisende Publikationen gemeinsam mit seinem Oberarzt Dr. Franck zur Versorgung knochenschwundbedingter Wirbelbrüche veröffentlich worden. Dies zeige, dass auch an nicht universitären Krankenhäusern wesentliche Beiträge zur klinischen Forschung geleistet werden können. Die intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit wichtigen Fragestellungen komme auch der Patientenversorgung zu Gute. „Wenn man immer an der Spitze des Fortschrittsmarschiert, werden neuere Erkenntnisse auch schneller in die Diagnostik und Therapie unserer Patienten eingeführt“, so Chefarzt Piltz. Auch die Ausbildung der ärztlichen Mitarbeiter profitiert vom Verbund aus Krankenversorgung und Forschung. So wird die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Coburg in  den nächsten vier Jahren eine der Studienkliniken sein, die an der mit 3,2 Mio. Euro geförderten Studie des Innovationsfonds des „Gemeinsamen Bundesausschusses“ teilnimmt. Hier solle ein Versorgungssystem geschaffen werden, das die Behandlung Osteoporose kranker Patienten sowohl stationär als auch ambulant unterstützt. Krankenhaus, Krankenkassen, niedergelassene Haus- und Fachärzte, wissenschaftliche Fachgesellschaften und die koordinierende Universität München ziehen dabei an einem Strang. Für das Klinikum und die Region ist es Chance und Auszeichnung zugleich, an einem derartig großen Forschungsprojekt teilnehmen zu können. Darüber hinaus besteht zwischen Professor Piltz und seinen Mitarbeitern eine enge Kooperation mit der Hochschule Coburg. „Wir haben hier so phantastische Kooperationsmöglichkeiten gerade auf dem Gebiet der Sensorik und der Gesundheitsförderung – das ist ein richtiger regionaler Forschungscluster.“

Auch für die Medical School tätig

Auch im Hinblick auf die ab 2019 in den REGIOMED Kliniken stattfindende Ausbildung von Medizinstudenten in Kooperation mit der Universität Split bringt Professor Piltz große Lehrerfahrung mit. So wurde er in den letzten Jahren mehrfach von der Medizinischen Fakultät der Universität München für herausragende Lehre ausgezeichnet. „Die Studierenden schätzen es sehr, wenn der Lehrstoff anschaulich und mit klarem Bezug zum täglichen ärztlichen Alltag dargestellt wird. Und sie spüren sofort, ob einer nur seine Vorlesung runterspult oder mit Begeisterung für sein Fach lehrt“. Mit dem gleichen Engagement wie für die Münchner Studierenden will sich Professor Piltz daher zukünftig für die Studierenden in der Region ins Zeug legen. „Vielleicht lernt eine der Studentinnen oder Studenten ja die Liebe zur Orthopädie und Unfallchirurgie kennen und wählt dieses tolle Fach für die Facharztausbildung. Gute Orthopädinnen und Orthopäden werden immer gebraucht. Und wenn man sie selbst ausbildet, ist es umso schöner“.

Neben Forschung und Lehre ist natürlich die Krankenversorgung am Klinikum die Hauptaufgabe von Professor Piltz. „Hier haben meine Mannschaft und ich in den letzten fünf Jahren viel erreicht“. Nach etlichen Jahren mit wiederholten Chefarztwechseln sei jetzt Ruhe, Kontinuität und eine messbare Qualitätssteigerung eingetreten. „Wir sind im Klinikverbund gut positioniert“, zeigt sich der Spezialist für Hüft-, Becken und Wirbelsäulenchirurgie nach fünf Jahren Coburg zufrieden.

„Ich freue mich außerordentlich, dass Herr Professor Piltz in den letzten Jahren neben der Weiterentwicklung seiner Abteilung und dem Aufbau der Medical School auch seine akademische Arbeit intensiviert hat“ so Professor Johannes Brachmann, Medizinischer Geschäftsführer bei REGIOMED. Thomas Hergt, Kaufmännischer Geschäftsführer des Verbunds ergänzt: „Die Ernennung von Professor Piltz zeigt erneut, welche fachliche Expertise im regionalen Gesundheitsverbund besteht.“

 

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