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REGIOMED Rehaklinik Masserberg

Rehabilitation nach einer Tumorerkrankung (Onkologie)

Onkologische Rehabilitationen können bis zum Ablauf eines Jahres nach einer abgeschlossenen Erstbehandlung (stationärer oder ambulanter Krankenhausaufenthalt, ambulante Operation, ambulante Strahlen- oder Chemotherapie) in Anspruch genommen werden (Achten Sie auf eine rechtzeitige Antragstellung).

Voraussetzungen sind:

- dass Funktionsbeeinträchtigungen infolge der Tumorerkrankung vorliegen,
- dass die Erwerbsfähigkeit gemindert/erheblich gefährdet ist,
- dass eine Pflegebedürftigkeit droht und
- dass die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

In Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Arzt (Haus-, Fach- oder Betriebsarzt) stellen Sie den Antrag unter Angabe Ihrer Wunschklinik. Die Antragsformulare erhalten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung, die Sie hier herunterladen können: Antragsformulare DRV Bund zur onkologischen Rehabilitation
Klinik nach Wunsch – Ihr Wahlrecht nach § 9 SGB IX

Bewilligungsverfahren und Kostenübernahme

Den kompletten Antrag leiten Sie an Ihren Kostenträger (Deutsche Rentenversicherung, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft) weiter. Dieser prüft den Antrag und bewilligt oder lehnt ihn ab.

Erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid, nimmt die genehmigte Klinik automatisch Kontakt mit Ihnen auf. Mit diesem Bescheid ist eine volle Kostenübernahme bis auf einen möglichen Eigenanteil gewährleistet.

Sollten Sie einen Ablehnungsbescheid bekommen, haben Sie die Möglichkeit, einen Widerspruch einzulegen.

In Ausnahmefällen und bei erheblichen Funktionsbeeinträchtigungen kann eine (erneute) Rehabilitation bis zum Ablauf von zwei Jahren nach der Erstbehandlung erbracht werden.

Ablehnung – Was tun?

Sie haben die Möglichkeit, einen formlosen Widerspruch gegen einen Ablehnungsbescheid einzureichen. Bitte achten Sie dabei auf die Widerspruchsfrist von vier Wochen und die dazugehörigen Erläuterungen Ihres Bescheides.

Wird der Widerspruch abgewiesen, können Sie innerhalb von vier Wochen eine Klage beim zuständigen Sozialgericht einreichen.

Unterstützung und Hilfe erhalten Sie z. B. bei Ihrer Rentenversicherung, Krankenkasse sowie Beratungsstellen und Sozialverbänden.