Wichtige Mitteilung:

Eingeschränkte Erreichbarkeit 23.10.-29.10.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der Umstellung unserer Telefonanlage kann es in der Woche vom 23.10.2017 bis zum 29.10.2017 vorübergehend zu Einschränkungen der telefonischen Erreichbarkeit des REGIOMED Klinikums Coburg sowie der Zentralverwaltung kommen. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen.

Gerne können Sie uns eine Email mit Ihrem Anliegen senden - wir werden uns umgehend bei Ihnen melden. In medizinischen Notfällen nutzen Sie bitte die allgemeinen Notrufnummern 112 oder 116117.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Gesundheit ganz nah. Wir sind da.
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Leistungsspektrum / Stabstellen

Zur fachlichen Unterstützung in pflegerischen und organisatorischen Fragen gibt es eine große Anzahl von Spezialisten. Die dazu notwenigen Qualifizierungsmaßnahmen werden von der Klinik gefördert und weiterentwickelt.

Wundmanagement

Eine Wunde kann je nach Art und Ausmaß, das Allgemeinbefinden und so auch die Lebensqualität und die Heilung stark beeinflussen, dies gilt in besonderem Maße bei Menschen mit chronischen Wunden. Etwa vier Millionen sind in Deutschland davon betroffen.

Das Wissen zu Themen rund um die Wundheilung und Wundbehandlung ist im fortwährenden Umbruch, deshalb arbeiten am Klinikum zertifizierte Wundexperten, die durch regelmäßige Schulungen, über die zahlreichen Neuerungen in der Wundbehandlung informiert sind.

Das Wundmanagement am Klinikum Coburg arbeitet nach modernen Leitlinien und Standards der Wundversorgung, diese umfassen:

  • Wundanamnese 
  • Einleiten der Kausaldiagnostik und -therapie 
  • Physiologie der Wundheilung 
  • die Wundbehandlung 
  • Wunddokumentation inklusive Fotodokumentation 
  • phasengerechte Hilfsmittelversorgung.

Des Weiteren erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit spezifischen Fachbereichen, wie zum Beispiel der Gefäßdiagnostik, Röntgendiagnostik, Chirurgie, Diabetesberatung, Schmerzmanagement und Physiotherapie um die oft lang andauernde Behandlung positiv zu beeinflussen.  

Die moderne Wundbehandlung ist phasengerecht, individuell und problemorientiert. Zur Auswahl der geeigneten Wundauflage ist eine gute Anamnese und Beurteilung der Wunde sehr wichtig. Viele Wunden heilen in einem feucht- warmen Milieu schneller als an der "Luft". Außerdem werden am Klinikum Coburg mit der Vakuum Therapie und in einzelnen Fällen auch mit speziellen Methoden (z.B. der Lucilla sericata I= sterile Fliegenmadentherapie) gute Erfolge erzielt.  

Um nicht nur die Wunde, sondern auch die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen, seine Lebensgewohnheiten und Vor- und Begleiterkrankungen zu berücksichtigen, stimmen sich Ärzte und Pflegende gemeinsam ab, um ein individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten. Durch regelmäßige Kontrollen lassen sich anhand der Wunddokumentation Erfolge, aber auch ineffiziente Therapien schneller erkennen und korrigieren.

CPR-Team

Für akute Notfälle im Klinikum steht ein Medizinisches Notfall Team („11 MET“) rund um die Uhr zur Verfügung. Dieses Notfall-Team besteht aus einem Arzt und mindestens einer dafür ausgebildeten Fachpflegekraft der lntensivmedizin.  

Wir haben ein Team von mehreren qualifizierten und erfahrenen Trainern, die die kontinuierliche Schulung und praktische Übung von Ärzten und Pflegekräften sicherstellen. Es werden die aktuellen internationalen Leitlinien der Herz-Lungen-Wiederbelebung ("CPR") zugrunde gelegt.

Für die praktische Schulung sind mehrere z.T. computergestützte Simulatorsysteme vorhanden, die es erlauben auch komplexe Notfallsituationen zu üben. Eine weitere Aufgabe sind Unterweisungen in Defibrillatoren und AED's, mit denen alle  Allgemeinstationen ausgerüstet sind.  

Und überhaupt: Jährliche Notfallschulungen sind zumindest für alle "medizinischen" Mitarbeiter des Hauses verpflichtend vereinbart.

Stomaversorgung

Die Stomatherapeutin bietet präoperativ (vor der Operation) ein Aufnahmegespräch an.

Postoperativ (nach der Operation) erfolgt die Stomaversorgung entsprechend den Wechselintervallen durch die Fachkraft und eine Anleitung im Umgang mit dem Stoma. Dabei wird das Versorgungssystem nach Möglichkeit in Absprache mit dem Betroffenen und den physiologischen Gegebenheiten individuell ausgewählt. Angestrebt wird die Selbstversorgung, sollte dies jedoch nicht möglich sein findet auch eine Anleitung der betreuenden Person statt. Für die lückenlose Überleitung in die häusliche Versorgung stehen Homecare-Unternehmen zur weiteren Unterstützung des Stomaträgers zur Verfügung.

Betroffene mit einer bereits bestehenden Stomaanlage werden bei Problemen und Fragen während ihres Klinikaufenthaltes auf Anfrage auch durch die Stomatherapeutin mit betreut oder beraten.

Schmerzmentoren

Die Pflege nimmt aktiv an der Entwicklung des Schmerzmanagements teil. ln der Klinik sind 28 Schmerzmentoren vom Pflegepersonal ausgebildet. Mit entsprechender Kompetenz betreuen sie die Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen auf den Stationen. Die Kollegen werden über die neusten Therapieverfahren informiert. Somit wirken die Schmerzmentoren unter der Anwendung der medikamentösen, invasiven, physikalischen und nicht medikamentösen Maßnahmen bei der schnelleren Genesung der Schmerzpatienten mit.

Ernährungsmanagement

In der modernen Medizin und Pflege ist die medizinische Ernährung fester Therapiebestandteil. Essen und Trinken sind menschliche Grundbedürfnisse und spielen daher eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Kranke und pflegeabhängige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Findet keine adäquate Unterstützung statt, besteht die Gefahr einer Mangelernährung.  

Essen und Trinken beeinflussen die Lebensqualität, sind wichtige Bestandteile sozialer und kultureller Identität und dienen der Gesunderhaltung durch die Nährstoffaufnahme. Bei jedem Patienten mit pflegerischem Unterstützungsbedarf oder einem Risiko für oder Anzeichen von Mangelernährung ist die orale Nahrungsaufnahme entsprechend seinen Bedürfnissen und seinem Bedarf sichergestellt. Wir als Ernährungsmanagement sind in der Verantwortung dies zielgerichtet und nach individuellen Bedürfnissen medizinisch fachgerecht und leitliniengerecht sicher zu stellen.

Mit dem Ernährungsmanagement in der Pflege soll erreicht werden:

  • Frühzeitiges Erkennen und Erfassen der Mangelernährung 
  • individuelles Erstellen von Ernährungs- und Sondenkostplänen 
  • Einbindung der unterschiedlichen Berufsgruppen 
  • Bessere Information - und Beratung für den Patienten und seine Angehörigen 
  • Überleitung und Zusammenarbeit mit den verschiedenen Homecare Institutionen 
  • Die Umsetzung der Ernährungstherapie als Teil der Medizinischen Behandlung
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