Wichtige Mitteilung:

Alarmstufe ROT: Onlinepetition gegen Kostenexplosion in Krankenhäusern

Alarmstufe ROT: Onlinepetition gegen Kostenexplosion in Krankenhäusern

Bundesweit sorgen Krankenhäuser im Rahmen der Aktion „Alarmstufe ROT“, initiiert von der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den Landesverbänden für Aufsehen. Sie sensibilisieren für die prekäre wirtschaftliche Situation der Kliniken angesichts von explodierenden Kosten und Inflation.

Bundesweit sorgen Krankenhäuser im Rahmen der Aktion „Alarmstufe ROT“, initiiert von der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den Landesverbänden für Aufsehen. Sie sensibilisieren für die prekäre wirtschaftliche Situation der Kliniken angesichts von explodierenden Kosten und Inflation.

Auch die REGIOMED-Kliniken GmbH schließt sich den Forderungen nach einem Inflations- und Energiekostenausgleich an. Ohne drohe die „wirtschaftliche Intensivstation“ für viele Häuser. Hintergrund sind die gestiegenen Kosten für Medizinprodukte, ausgelagerte Dienstleistungen wir Wäschereien vor allem aber die extrem gestiegenen Energiekosten, die sich aufgrund der reglementierten Preisgestaltung für die Kliniken aktuell nicht refinanzieren lassen.

Alle Kliniken im REGIOMED-Verbund befürworten die Aktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) einen Inflationsausgleich zu fordern, um eine noch massivere Kostenkonsolidierung mit möglichen negativen Folgen für die Patientenversorgung zu vermeiden. Die DKG hat hierfür eine Petition gestartet, die von REGIOMED unterstützt wird: https://www.openpetition.de/!AlarmstufeRot

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Seniorenbetreuung heute

Vielfältige Betreuungsangebote

Immer mehr Menschen sind im Alter auf externe Unterstützung angewiesen.
Doch was bedeutet »Seniorenbetreuung«?

Früher übernahm meist noch die Familie die Betreuung und Pflege ihrer Angehörigen. Alle lebten unter einem Dach von der (Ur-)Oma bis zu den Enkelkindern. Jeder kümmerte sich um jeden – vor allem in ländlichen Regionen. Doch die Lebensumstände verändern sich bereits seit Jahrzehnten kontinuierlich. Der demografische Wandel ist in vollem Gange: Deutschland wird älter. Viele Familienmitglieder verlassen ihre Heimat, um sich andernorts eine neue berufliche Herausforderung zu suchen. Weite Entfernungen zum Elternhaus sind längst üblich und mit den Eltern oder Großeltern wohnt heute kaum jemand mehr zusammen. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass ältere Menschen immer häufiger auf externe Unterstützung angewiesen sind. Auch weil die Angehörigen selbst nicht immer den vollen Umfang an Betreuung bieten können – beispielsweise dann, wenn eine umfassende medizinische Versorgung benötigt wird.

Aber auch das Verständnis von »Pflege« hat sich gewandelt. Dass Unterstützung weit über die reine Versorgung Hilfsbedürftiger hinausgeht, erkannte die Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel bereits in den 1980er Jahren. Sie hatte den Anspruch, dass eine ganzheitliche Betreuung auch die individuelle Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen weitestgehend fördern sollte, statt die vorhandene Abhängigkeit zu verstärken. Das Wohlbefinden älterer Menschen soll auf diese Weise erhalten oder wiedererlangt werden. Denn Wohlbefinden und Unabhängigkeit sind für die Gesundheit gleichermaßen wichtig. Dieses aktivierende Verständnis der Pflege ist heute in den meisten Einrichtungen fest etabliert. 

Zudem bedeutet Seniorenbetreuung nicht gleich Pflegebedürftigkeit. Viele Menschen suchen im Alter vor allem Gesellschaft und Geborgenheit, z. B. nach dem Tod des Partners, oder sie erhoffen sich Unterstützung, um weiterhin aktiv sein zu können. So wie sich die Bedürfnisse unterscheiden, sind die Betreuungsangebote für ältere Menschen heute so vielfältig wie nie zuvor. Die Palette reicht von eigenständigen Senioren-WGs über individuelle ambulante Pflegeangebote in den eigenen vier Wänden bis hin zum Aufenthalt in Einrichtungen für betreutes Wohnen oder Seniorenheimen. Wer im Alter also Hilfe außerhalb der eigenen Familie in Anspruch nimmt, sollte sich überlegen, wie viel Unterstützung zur Bewältigung der alltäglichen Dinge nötig ist. Dann findet sich auch das passende Angebot.

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