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Informationen zu Corona

- Bitte beachten Sie unsere NEWS zum Corona-Virus -

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Gerne informieren wir Sie über die aktuelle Situation und unsere Maßnahmen auf unserer Sonderseite "Aktuelle Informationen zum Corona-Virus".

Bitte beachten Sie unsere gesonderten Besuchs- und Sprechstundenregelungen in unseren Einrichtungen!

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Ambulante Versorgung

Wir kehren aktuell unter Einhaltung der bisherigen besonderen Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen schrittweise in den Normalbetrieb unserer Facharztpraxen zurück. Bitte informieren Sie sich vorab telefonisch bei der Terminvereinbarung über die konkreten Regelungen in Ihrer Praxis. Unser medizinisches Fachpersonal gibt gerne individuelle Auskünfte für jeden Patienten. Für Terminvereinbarungen, Rezeptverordnungen und Überweisungen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch vorab.

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Therapien

Im Darmzentrum Coburg werden Diagnostik und Behandlung des Darmkrebses interdisziplinär durchgeführt. Unsere Spezialisten treffen sich dazu in einer wöchentlichen Tumorkonferenz. Hier wird gemeinsam nach Abschluss der Diagnostik ein bestmögliches, individuelles Therapiekonzept für Sie entwickelt.

In unseren Tumorkonferenzen sind langjährig erfahrene Mediziner aus:

  • Viszeralchirurgie 
  • Gastroenterologie 
  • Strahlentherapie 
  • Onkologie 
  • Radiologie 
  • Pathologie

Ziel der regelmäßigen Treffen ist es, meist nach intensiver Diskussion gemeinsam eine Therapieempfehlung mit individuellem Therapieplan zu entwickeln.

Unsere therapeutischen Schwerpunkte umfassen ein breites Spektrum:

Operation

Der entscheidende Schritt bei der Behandlung der Darmkrebserkrankung ist die komplette operative Entfernung des Tumors. Für diese definitive Tumorresektion, also die Darmoperation, ist in der Regel ein ca. zweiwöchiger stationärer Aufenthalt in der Klinik für Viszeralchirurgie erforderlich.

Je nach Lokalisation und Größe des Tumors wird der betroffene Abschnitt des Dickdarms mit einem genau definierten Sicherheitsabstand entfernt. In der überwiegenden Anzahl der Fälle können die Darmenden mittels direkter Naht wieder verbunden werden, ohne dass ein künstlicher Darmausgang nötig ist. Bei sehr tiefem Tumorsitz im Mastdarm ist in der Regel eine vorübergehende Stomaanlage erforderlich, bis die Darmnaht komplett ausgeheilt ist. Nur in sehr seltenen Fällen (bei Infiltration des Schließmuskels durch den Tumor) ist eine kontinenzerhaltende Operation nicht mehr möglich.

Sollten bereits Tochtergeschwülste, z.B. in der Leber, aufgetreten sein, so können diese in vielen Fällen komplett entfernt werden. Eine solche Metastasenresektion erfolgt entweder gleichzeitig mit der Darmoperation oder etwa sechs Wochen nach der Erstoperation.

Auch sogenannte vorbereitende Eingriffe, z.B. die Implantation eines venösen Portsystems für eine Chemotherapie, gehören zur operativen Therapie und werden in der Viszeralchirurgie durchgeführt.

Chemotherapie

Auch nach vollständiger operativer Entfernung eines Darmtumors kann, in Abhängigkeit vom Krankheitsstadium, eine anschließende (adjuvante) Chemotherapie zur Senkung des Rückfallrisikos notwendig sein. Diese Behandlung wird in der Regel ambulant, z.B. bei Ihrem niedergelassenen Onkologen, durchgeführt werden. Auf Wunsch ist auch eine Behandlung in unserem Medizinischen Versorgungszentrum MVZ, das an unser Klinikum angebunden ist, möglich.

Lokal fortgeschrittene Tumoren des Mastdarms werden vor der Operation mit einer (neoadjuvanten) kombinierten Radio-/Chemotherapie behandelt, um eine Tumorverkleinerung zu erreichen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass das Risiko für das Wiederauftreten des Tumors (Tumorrezidiv) durch eine solche präoperative Behandlung nachweisbar gesenkt werden kann.

Die heutigen Medikamentenkombinationen aus moderner Chemotherapie und neuartiger direkter Hemmung von Wachstumssignalen haben auch bei bereits metastasiertem Tumorleiden die Behandlungserfolge deutlich verbessert.

Bestrahlung

Bestrahlungen werden in enger Kooperation durch unseren Partner "Die Strahlentherapeuten Coburg" durchgeführt.


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